Das landgräfliche Haus Hessen-Darmstadt errichtet zur Beilegung der wegen der Vogtei Habitzheim bestehenden Irrungen eine Tausch Punktation mit dem f. Hause Löwenstein, Wertheim, wonach Hessen Darmstadt an Löwenstein überläßt die Cent zu Habitzheim, die Orte Nieder- & Oberklingen, Hassenroth (Haßenroth), Wiebelsbach, Frauenauses, Mittelkinzig & Burkart, Wüstet Amorbach, Hetschbach, Dorf Nauses & genannte Walddistrikte in den Gemarkungen Mittelkinzig & Bürkert und im Amte Otzberg, wogegen Löwenstein an Hessen abtritt Großzimmern, Spachbrücken, Zeilhard mit Dilshof, seinen Antheil an Wersau und Bierbach genannte Zehenten zu Großzimmern im Haus zu Hering. Insert in 1805 März 19, Darmstadt. Dabei eine Nachtrags-Punktation vom gleichen Tag über die zwischen Hessen & Kurpfalz strittige Oberlehensherrlichkeit über den Lehntheil des Amtes Habitzheim und der Herrschaft Nauses.
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Das landgräfliche Haus Hessen-Darmstadt errichtet zur Beilegung der wegen der Vogtei Habitzheim bestehenden Irrungen eine Tausch Punktation mit dem f. Hause Löwenstein, Wertheim, wonach Hessen Darmstadt an Löwenstein überläßt die Cent zu Habitzheim, die Orte Nieder- & Oberklingen, Hassenroth (Haßenroth), Wiebelsbach, Frauenauses, Mittelkinzig & Burkart, Wüstet Amorbach, Hetschbach, Dorf Nauses & genannte Walddistrikte in den Gemarkungen Mittelkinzig & Bürkert und im Amte Otzberg, wogegen Löwenstein an Hessen abtritt Großzimmern, Spachbrücken, Zeilhard mit Dilshof, seinen Antheil an Wersau und Bierbach genannte Zehenten zu Großzimmern im Haus zu Hering. Insert in 1805 März 19, Darmstadt. Dabei eine Nachtrags-Punktation vom gleichen Tag über die zwischen Hessen & Kurpfalz strittige Oberlehensherrlichkeit über den Lehntheil des Amtes Habitzheim und der Herrschaft Nauses.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1805 Februar 5 in 1805 März 19a
A 482
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 16. 1800-1882
1805 Februar 5 ("Darmstadt den 5. Februar eintausend achthundert und fünf")
Urkunden
Ausstellungsort: Darmstadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ