Eingaben und darauf erfolgte Attestate [Bescheinigungen] des Rates
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62000 - 8
I.A.1/8
62000 Altes Archiv
Altes Archiv >> I. Allgemeine Verwaltungssachen >> I. Buchstabe A
1780 - 1785
Enthält u. a.: Angelegenheit der Weißbäcker.- Attestate für Abgänger des Gymnasium die ein Studium aufnehmen wollen.- Anträge auf Unterstützung.- Attestat über einwandfreies Verhalten für die Schauspielgesellschaft Carl Friedrich Malcomi und Medox.- Anträge auf Bürgerrecht.- Erbangelegenheiten.- Bescheinigungen über Aufenthalt in der Stadt.- Attestat über einwandfreies Verhalten für die Schauspielgesellschaft Frantz Hubert.- Eingabe der Eisenhändlerin Charlotte verw. Jentsch wegen Bezug von Eisen aus Böhmen.- Angelegenheit des Samuel Gottfried Petzold, Besitzer der Drahtmühle, wegen Wiederaufbau der Mühle nach den Bränden 1764 und 1772.- Angelegenheit der Schön- und Tuchfärber wegen dem Färben von Leinwand, Halbwolle und Garn.- Bescheinigung über die Anlegung eines Gesundheitsbades durch den Stadtapotheker Rüde auf dem ihm gehörigen Stadtvorwerk bei Preuschwitz.- Bescheinigung der Gemeinde Jenkwitz für Peter Rachlitz betreffend seinen Aufenthalt in Jenkwitz.- Einfuhr von Wolle aus Polen und Schlesien durch Christian Gottlob Reimann, Tuchmacher aus Sorau, für die hiesige Strumpffabrik.- Bescheinigung für Johann Christian Rauchfuß zum Personenstand.- Bescheinigungen über Verkauf von Häusern und Übernahme von Gewerbe.- Personenstand von Christiana Rosina Oswald und Christian Lucas von Cranach, preuß. Leutnant.- Bescheinigung für Johann Christoph Weißh???, Lehrer am Waisenhaus über ordnungsgemäßes Verhalten.- Erbangelegenheit Johann Gotthold Böhmer, Archidiakon an St. Petri.- Eingabe der Posamentierer wegen der Herstellung und dem Verkauf von geklöppelten weißen und schwarzen Spitzen.- Übernahme der Fabrik für Schweizer Gaze des Johann Gottlob Leonhardt durch seine Witwe Christiana Sophia und den Gesellen Johann Gottlob Wünsche.- Anzeige des Armenrechts durch Friedrich Gottlob Krause für die Geschwister Seyfert.- Entschädigung des Samuel Gottfried Petzold wegen der Beschädigung des Wehres an seinem Eisenhammers und der Drahtmühle durch Eisgang im Frühjahr 1784.- Erbangelegenheit der Familie Heino.- Bewerbung des Gottlob Lucke um eine Anstellung als Torhüter.- Erlangung des Bürgerrechts durch den Stellmacher Johann Peter Kißel.- Eingabe des Peter Lischke aus Kleindöbschütz, weil er mit 68 Jahren nicht mehr in der Armee dienen darf und in Armut lebt.
Umfang in Blatt: ca. 200 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ