1535 April 17 (am Sonnabend nach Tiburti).Der Einwohner von Kirchberg, Merten Hein, und seine Hausfrau Eyla verkaufen dem Kirchenkasten zu Niedenstein eine jährliche Rente von drei Orten eines Guldens gegen 15 gute, rheinische Gulden. Sie setzen als Pfänder drei Acker Land, den ersten am Kraen zwischen Dietrich Bucholn und Hans Weige, den andern am Wichdorfer Wege zwischen Henze Bucholn und Hans Weige und den dritten auf dem Häuserrain zwischen Jörge Wentorn und Henze Kommel. Rückkauf wird vorbehalten unter der Bedingung, dass fällige Zinsen, Kosten und Schaden zuvor bezahlt sind. Drei Einwohner von Kirchberg, Simon Slangacker, Hermann Kleincurt und Gowert Snider werden als Zeugen genannt. Es wird betont, dass diese "die obgnanten unterpfande genugsam vor solch Heubt erkannt haben".Original, Pergament, latein