Mkgf. Albrecht von Brandenburg, Burggf. zu Nürnberg (Nürenberg) [voller Titel], tut kund, daß er als kaiserlicher Kommissar im Aufträge Ks. Friedrichs [voller Titel] den Streit zwischen seinem Schwager, Hz. Sigmund von Österreich [voller Titel], und seinen Besonderen Wiglays und Bernhard Gradner, Brüdern, Rittern, sowie Veronika (Fronica) Gradner, Ehefrau des Bernhard Gradner, geb. von Starckenberg, wie folgt geschlichtet hat. Beide Seiten händigen die der anderen Seite zustehenden Briefe aus. Ebenso verfahren die Gradner und der Bisch, von Trient mit allen das Schloß Pisein (?) berührenden Briefen. Der Austausch soll zu Konstanz bis zum kommenden Bartholomäustag stattfinden. Alle früheren wechselseitigen Forderungen zwischen den Parteien sowie die des Ulrich von Frundsberg (Frundtsperg) sind damit abgegolten. Hz. Sigmund hat zugestimmt, Veronika Gradner ein Heiratsgut für ihr väterliches Erbe zu geben und die Forderungen der Brüder Gradner für Leib Verschreibung und Dienstgeld zu erfüllen; die an sie zu gen. Bedingungen zu zahlende Gesamtsumme beträgt 10000 rh. fl.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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