Dekanat Anton Oberbeck
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I - 271
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1890-1891
Enthält u.a.: Fakultätssitzungen nebst Einladung und Protokoll: 15. Juli 1890, 22. Juli 1890, 4. Sept. 1890, 20. Sept. 1890, 18. Nov. 1890, 4. Feb. 1891, 2. März 1891, 31. März 1891, 1. Mai 1891, 15. Mai 1891. - Amtliche Verfügungen: über das Studium der Zahnärzte, Abmeldung der Studierenden bei ungenügenden Besuch der Vorlesungen, Rektor ersucht um Nekrologe für die verstorbenen Professoren Baumstark und Jesse, Erlaße über An- und Abmeldung der Vorlesungen und Abwesenheit der Studierenden, Anfrage aus welchen Mitteln die Kosten der Fakultätsverwaltung bestritten werden und Erlaß darüber, betr. archäologisches Reisestipendium, Wahl zum Mitglied der Krankenkasse, Einziehung der Gebühren der Pedelle, Bitte um Nachweisung der Personalveränderungen, Erlaß über medizinische und pharmazeutische Prüfungen, Bitte um Mitteilung der jährlichen Promotionsanzahl, Sammlung der Jahresberichte für die Chronik. - Chemie und Mineralogie: Gesuch eines Apothekers, Beurlaubung des Privatdozenten Dr. Semmler auf 4 Wochen. - Geschichte und Geographie: Anträge auf Errichtung einer ordentlichen Professur für Geographie, Ernennung des Prof. Credner zum ordentlichen Professor. - Nationalökonomie und Cameralia: Erkrankung, Beurlaubung und Vertretung des Prof. Struck, Ernennung des Privatdozenten Dr. Fuchs zum außerordentlichen Professor. - Klassische Philologie: Gesuche des Privatdozenten Dr. Wilh. Schulze um ein Stipendium und Gewährung desselben. - Deutsche Philologie: Habilitation des Dr. Siebs, Beurlaubung des Prof. Pietsch und Vertretung desselben durch Dr. Siebs, Anfrage und Bericht über die Beförderung des Dr. Siebs zum Extraordinarius. - Romanische und englische Philologie: Urlaub des Dr. Franz, Beurlaubung des Prof. Koschwitz für Winter 1890/91 und Vertretung desselben durch Dr. Schwan, weitere Beurlaubung von Prof. Koschwitz für Sommer 1891 und Vertretung desselben durch Dr. Cloetta aus Göttingen. - Orientalia und Linguistik: Errichtung einer außerordentlichen Professur für semitische Philologie und Übertragung derselben an Prof. Kessler. - Festsetzung der Vorlesungen. - Beurteilung der eingereichten Preisaufgaben und Stellung einer neuen Preisaufgabe. - Stipendienangelegenheiten: Übersicht und Verteilung, Ministerialerlasse über die Höhe der Stipendien, Verleihung des Stipendiums der Stadt Greifswald. - Gesuch des Dr. Martin Brendl um Zulassung zur Habilitation für Astronomie. - Doktorat: Ministerialerlaß die Promotion des Dr. Czischke betreffend, Ehrenpromotion von Eduard Glaser und Hermann Fritsche (Stettin), Mitteilung der Philosophischen Fakultät Bern über Fälschung von Diplomen, Nostrifizierung des Doktortitels des Herren Ullrich Höfer in Belgrad, Abweisung von Johannes Bohne, Heinrich Seehausen und Martin Lang. - Kassenangelegenheiten: Einladung zur Revision, Übersicht der Einnahmen und Ausgaben und der Verteilung nebst Belegen. - Universitätschronik 1889/90. - Vorlesungsverzeichnisse. - Personal- und Studentenverzeichnisse. - Programm zum Rektoratswechsel.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ
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