Johann von Ringenberg (Ryngenbergh) und seine Ehefrau Katherina, Laien der Diözese Köln, bekannten, dass sie an Heinrich von Boetzelaer (Botzelar), Propst von St. Martin zu Kranenburg und Kanoniker von St. Viktor zu Xanten, für eine ihnen bezahlte und genügende Geldsumme eine Hofstatt in der Stadt Xanten in der Rheinstraße zwischen dem Haus des Dietrich Moer und dem Friedhof der Kapelle St. Andreas, welche Hofstatt vormals der + Helena Schyncken gehört hatte, erblich verkauft haben. Sie haben mit Mund, Hand und Halm darauf verzichtet. Sie gelobten, den Verkauf niemals anzufechten, der gelten sollte, als ob er vor den Schöffen der Stadt Xanten geschehen wäre. Sie verzichteten auf alle Einreden und Rechtsbehelfe und gelobten, Währschaft zu leisten. Heinrich und seine Erben sollen von dieser Hofstatt dem Peter vanden Speet gemäß einer Schöffenurkunde seinen Jahrzins zahlen. - Ankündigung des Siegels Johanns. - Instrumentierungsersuchen Heinrichs. - Zeugen: Johann then Haue, Portar und Kanoniker der Xantener Kirche, Peter Wynteruelt und Wilhelm then Haue, Laien der Diözese Köln. - Beglaubigungsvermerke des Heinrich de Vonderen de Capella des Jüngeren und des Otto vanden Haghe von Kalkar, beide Kleriker der Diözese Köln und Notare kaiserlicher Autorität. ... 1457 indictione quinta ... die vero mensis Decembris octava ... Acta fuerunt hec in dicta ecclesia Xanctensi iuxta altare beate Marie virginis ...