Die Stellung der Flurschützen oder Felddiener in specie zu Willebadessen betreffend
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Loculus III, Paket R Nr.1-10
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten
1659-1756
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Konzept mandati so wider Bürgermeister und Rat zu Willebadessen wegen Stellung eines Felddieners abgangen, 31.Mai 1659; 2) Heinrich Kerckerinck, Gograf zu Willebadessen, übersendet einen zum Amt Dringenberg, welchen zum Flurschützen anzunehmen rekommendiert, 27.Nov.1665; 3) als Bürgermeister und Rat den alten Felddiener abzusetzen begehrt und einen neuen anzusetzenden sistiert, so tuet Johan Northausen, Gograf zu Willebadessen den Vorschlag, beide zu behalten cum plus videant oculi quam oculus, 8.Mai 1676; 4) Bürgermeister und Rat zu Willebadessen beschweren sich beim Fürsten Hermann Werner über die vom Oberamt Dringenberg zugemutete Neuerung, daß sie den Schützen zur Halbscheid an Schuhen und Lohn salarieren sollen, da doch altem hergebrachten Gebrauch nach das Schützenlohn aus den fallenden Brüchten jederzeit genommen worden, wobei es denn auch der Fürst belasset, 12.Juli 1685; 5) da der alte Felddiener zu Willebadessen zur Vertretung seiner Dienste verschiedener Ursachen halber nicht mehr fähig, als wird dem Magistrat zu Willebadessen anbefohlen, einen anderen dazu fähigen in Vorschlag zu bringen, 14.Mai 1749; 6) Joannes Henricus Schertz, Gograf zu Willebadessen berichtet, woran es liege, daß so wenig Exzesse von den Felddienern eingebracht worden, 3.Jan.1756; 7) citatio contra gogravium Schertz zu Willebadessen ad audiendum motum in Betreff Willebadessensche Felddiener, 3.Jan.1756; 8) Konzept Berichts ad cameram in Betreff verpflichtender Felddiener zu Willebadessen, 4.Febr.1756; 9) hochfürstliche Hofkammer reskribiert mit Beeidigung der noch nicht verpflichteten Förster und Feldknechten nur zu verfahren, 6.Febr.1756; 10) Rentmeister Weber berichtet, daß die Willebadessenschen Holzförster sich zur Eidesleistung nicht verstehen wollen, dahero selbe in 10 Goldgulden Strafe deklariert, fragt dabei, ob er die andiktierte Strafe exequieren solle, 13.Febr.1756
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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- 3. Die hohen und niederen Gerichtsbarkeiten (Gliederung)