Der Abt des Klosters Fulda Johann Bernhard [Schenk von Schweinsberg] überträgt die Propstei Thulba bis auf Widerruf an Otto Heinrich von Calenberg. Dieser muss dafür die Propstei Höchst sowie seine Ämter im Fuldaer Konvent aufgeben und außerdem für ein neu zu errichtendes Frauenkloster in Fulda einen jährlichen Zins, die Einkünfte aus den Zehnten zu Obererthal und Schönderling (Schüntterlein) sowie ein Fuder Wein nach Fulda liefern.
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Der Abt des Klosters Fulda Johann Bernhard [Schenk von Schweinsberg] überträgt die Propstei Thulba bis auf Widerruf an Otto Heinrich von Calenberg. Dieser muss dafür die Propstei Höchst sowie seine Ämter im Fuldaer Konvent aufgeben und außerdem für ein neu zu errichtendes Frauenkloster in Fulda einen jährlichen Zins, die Einkünfte aus den Zehnten zu Obererthal und Schönderling (Schüntterlein) sowie ein Fuder Wein nach Fulda liefern.
Hochstift Fulda Urkunden 369
WU 117/242
Hochstift Fulda Urkunden 1625 Juli 5
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1625 Juli 5
Hochstift Fulda
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler bzw. Siegel: Aussteller, besch.
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Neuhof
Literatur: Repertorium: WU VII, 534
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff: Perg., Orig., dt.
Überlieferung: Original
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Neuhof
Literatur: Repertorium: WU VII, 534
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff: Perg., Orig., dt.
Schenk von Schweinsberg, Johann Bernhard, Kloster Fulda, Abt
Calenberg, Otto Heinrich von, Propstei Thulba, Propst
Thulba (Gde. Oberthulba/Lkr. Bad Kissingen), Propstei
Thulba (Gde. Oberthulba/Lkr. Bad Kissingen), Propstei, Propst
Höchst (Hessen/Odenwaldkreis), Propstei
Fulda (Hessen), Kloster, Abt
Fulda (Hessen), Kloster, Kämmerer
Fulda (Hessen), Kloster, Infirmarius
Fulda (Hessen), Kloster, Baumeister
Fulda (Hessen), Kloster, Nonnenkloster
Obererthal (Stadt Hammelburg/Lkr. Bad Kissingen), Zehnt
Schönderling (Gde. Schondra/Lkr. Bad Kissingen), Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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