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Johann [II. von Henneberg], erwählter und bestätigter Abt von
Fulda, bekundet für sich, seine Nachfolger und das Kloster Fulda, dass
Jost Beck, Bü...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1531-1540
1534 April 1
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist aufn Mitwochen nach dem Palmtage anno Domini millesimo quingentesimo tricesimo quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [II. von Henneberg], erwählter und bestätigter Abt von Fulda, bekundet für sich, seine Nachfolger und das Kloster Fulda, dass Jost Beck, Bürger in Hünfeld (Heunfelt), mit Zustimmung des Abtes für sich, seine Ehefrau Elisabeth und ihre Erben aus dem ehemals Schenkwaldschen Lehen einen Teil seines Gartens zwischen Hünfeld und der Hasel vor dem Grossenbacher Tor an die Kanoniker Johann Haunmoller und Johann Landau, beide Bürger in Hünfeld, verkauft hat. Die beiden Kanoniker handeln als Vormünder für Heinrich, Anna und Agnes, die Kinder des verstorbenen Valentin Huden. Die Vormünder haben für die Kinder 20 Gulden Landeswährung an Jost bezahlt. Abt Johann belehnt die Kanoniker entsprechend dem fuldischen Lehnsrecht mit dem genannten Teil des Gartens. Die Rechte des Abtes und des Klosters Fulda bleiben hiervon unberührt. Mit Erreichen der Volljährigkeit sollen die Vormünder den Kindern den Garten übergeben und diese ihn als Lehen des Abtes und Klosters Fulda empfangen. Dann gelten für die Kinder auch alle Verpflichtungen, die mit diesem Lehen zusammenhängen. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Johann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.