Schenk Hermann und Schenk Ulrich von Otelswang geben ihrer Schwester Elisabeth und deren Erben 100 Mark lötiges Silber Konstanzer Währung aus dem Erbe ihrer Eltern. Diese Summe wird angewiesen auf den Kirchensatz zu Otelswang aus dem Maierhof,ein Lehen des Bistums von Konstanz, auf den Zehnten aus den Äckern, die zur Burg von Otelwang gehören, ferner auf den Zehnten zu Gwigge, der in die Kirche zu Haisterkirch gehört. Doch behalten sich die Brüder das Recht der Einlösung vor. Auch schwören sie einen Eid, daß sie den genannten Kirchenzehnten ihrer Schwester vor dem Bischof von Konstanz abtreten bzw. einlösen, einen Monat, nachdem die Schwester oder ihre Erben es fordern. Als Gewährsleute stellen sie Swiger von Gundelfingen, Ulrich von Königseck, den Münch von Hohentanne und Berthold Truchseß von Meßkirch, die nach Aufforderung nach Konstanz, Ravensburg oder Saulgau zu kommen haben. Ferner versprechen sie, ihrer Schwester keinen Schaden zuzufügen und treffen eine Abrede, falls sie die Kirchen einem andern Kirchherrn verleihen, solle dies nicht zum Nachteil der Schwester gereichen. Siegler: Die Aussteller. Waldsee, 1346, St. Hilarientag. Orig. Perg., 2 S. anh. gut erhalten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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