Der Notar Franz Laurenz Lazar nimmt im Auftrag des ältesten Sohnes Johann Hein- rich v.Schüngel das Nachlaßinventar von dessen verstorbenen Vater Adolf v.Schüngel zu Echthausen auf. Dabei sind der Vetter des Johann Heinrich v.Schüngel, Johann Dietrich Bergmann aus Schlückingen u. Bernd Dietrich Potthoff aus Wickede. Die hinterlassenen Briefschaften und Urkunden sind einstweilen dem Vetter Caspar Wilhelm v.Schüngel zum Verwahr übergeben worden. Sie werden nun gesichtet, numeriert und verzeichnet. Unter 76 Positionen werden, oft mehrere unter einer Nummer, Dokumente aus der Zeit zwischen 1669 - 1757 beschrieben. Zeugen: Peter Hüttenberg und Franz Rosenbaum aus Echthausen, Echthausen 22.11.1757, Unterschrift und Siegel auf Spacium des Notars.
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Der Notar Franz Laurenz Lazar nimmt im Auftrag des ältesten Sohnes Johann Hein- rich v.Schüngel das Nachlaßinventar von dessen verstorbenen Vater Adolf v.Schüngel zu Echthausen auf. Dabei sind der Vetter des Johann Heinrich v.Schüngel, Johann Dietrich Bergmann aus Schlückingen u. Bernd Dietrich Potthoff aus Wickede. Die hinterlassenen Briefschaften und Urkunden sind einstweilen dem Vetter Caspar Wilhelm v.Schüngel zum Verwahr übergeben worden. Sie werden nun gesichtet, numeriert und verzeichnet. Unter 76 Positionen werden, oft mehrere unter einer Nummer, Dokumente aus der Zeit zwischen 1669 - 1757 beschrieben. Zeugen: Peter Hüttenberg und Franz Rosenbaum aus Echthausen, Echthausen 22.11.1757, Unterschrift und Siegel auf Spacium des Notars.
Dep. Frhrn. v. Lilien-Echthausen, 039
Dep. Frhrn. v. Lilien-Echthausen Dep. Frhrn. v. Lilien - Echthausen
Dep. Frhrn. v. Lilien - Echthausen >> VIII. Familie u. Gut v.Schüngel - Echthausen-Westerhaus, (ab 1836 mit E-Osterhaus vereinigt), 1663 - 1853, 1879
1757
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ