Einzelblätter zu verschiedenen Angelegenheiten
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Waldkirch Nr. 849
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Waldkirch Familien- und Herrschaftsarchiv von Waldkirch
Familien- und Herrschaftsarchiv von Waldkirch >> Sonstiges
Enthält u.a.: Liste über Nutz- und Verkauf-Holz, Pelz, deren Transport und den Einnahmen daraus; Klage des Grafen Maxim[ilian von] Waldkirch gegen die [zehnt]-pflichtige Gemeinde Sindolshe[im] vor dem Großherzoglichen Amtsgericht Adelsheim wegen Zehntablösung?, ca. 1861; Korrespondez über das Lichentenberger Burg- und Erblehen [vom Herzog von Zweibrücken?, ca. 1770]; Personenliste von 1735 und Text eines Eides [für Diener?]; Quittung des Grafen von Waldkirch über elf Gulden als Beitrag zur Harmonie, Mannheim 1837; Korrespondenz mit dem Rentamt u.a. wegen Abgaben; Brief des Kaisers Joseph an den Erzbischof von Mainz und den Bischof zu Worms über den Grafen von Riaucour; Kaufvertrag zwischen dem Grafen von Waldkirch und dem Handelsmann Johann Häfner über Verschiedenes, 1854; Verzeichnis der für den Eigentumsstreit der Schlossbesitzer zu Sindolsheim gegen Jak. Stätzler übersandten Akten aus dem Gräflich-Waldkirchschen Archiv zu Binau, 1826; Schreiben: Kaiser Franz II. von Österreich ernennt den Grafen von Werdenberg zum Gesandten am Hof zu Petersburg, 1819; Urkunde über den Verkauf von Berlichinger herrschaftlichen Feldern, welche 1718 an Schutzjuden verkauft worden waren, durch Balthasar Müller an veschiedene Personen, Beglaubigung durch Unterschrift, Papier, Untereicholzheim 3. April 1724; Besoldungsforderung und Bitte des Schultheißen Stephan Steffen, Untereicholzheim 1703; Einnahmen "unstandiger gelt gefäll" von 1683-1684 in Untereicholzheim; Zehntablösung in Binau; Auszug aus dem Binauer Saal- oder Lagerbuch; französische Schreiben, 18. Jh.; Versendung von Aktenfaszikeln, 1844; Verzeichnis der Kriegskosten (in Natrua geleistet) von 1813-1815, Abschrift 1822; Hausübertragung von Joseph Kauman als Vater an Salomon Kaufman als Sohn, 1829; Erzählung "Das Leben eine Blume"; Auszug aus dem Binauer Saal- und Lagerbuch von 1448; Vergleich zwischen Ober- und Untereicholzheim wegen Kriegskosten bzw. Einquartierung, 1696; Verzeichnis der seit 1820 erfolgten Gefäll-Ablösungen in Seckach; Auszug aus dem Vergleich zwischen der Reichsgräfin von Schall und der Reichsgräfin von Waldkirch, [Ende 18. Jh.]; Verzeichnis der Schmiedarbeiten für die Grundherrschaft, 1829; Auszug aus dem Unterpfandsbuch von Binau, 1860, Abschrift 1865; weitere Verzeichnisse und Register; Aufstellungen von (grundherrlichen) Einnahmen; Rechnungen; Quittungen; Korrespondenz; Kaufbriefe; Vollmachten; Geldforderungen Darin: topographische Karte der Gegend um Zwingenberg, 1:25.000, 1881; Statuten des badischen Frauenvereins unter Großherzogin Luise; Skizze einer Wand- oder Fassadendekoration ? ("Habtbredt"); Foto einer Frau mit einem Roten-Kreuz-Zeichen (?) am Arm, gedruckt; Karte des Kriegsschauplatzes in der Türkei, von T. Koenig, 1853
1 Archivkarton
Archivale
Schaden: teilweise Papierfragmente (zerfressen), Schimmel, Wasserflecken
auf den Schriftstücken teilweise gut erhaltene Lacksiegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:07 MESZ