Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel (Bestand)
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NLA HA, Cal. Br. 21
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.3 Fürstentum Wolfenbüttel >> 1.3.2 Akten >> 1.3.2.1 Innere Angelegenheiten >> 1.3.2.1.1 Allgemeines
1423-1853
Bestandsgeschichte: Die Neuverzeichnung des Bestands Cal. Br. 21 musste im Zuge der Neufertigung der durch Kriegseinwirkung in Verlust geratenen archivalischen Hilfsmittel des Niedersächsischen Staatsarchivs in Hannover so beschleunigt wie möglich aufgrund der vorliegenden Aktenrubra durchgeführt werden. Obwohl diese weitgehend unzulänglich sind, war es bei dem Umfang des Bestandes nicht möglich, systematisch sämtliche Aktenstücke aufzubinden, einzusehen und befriedigende Aktentitel zu schaffen. Die Aktentitel konnten nur da verbessert werden, wo falsche Namensformen oder sonstige Unstimmigkeiten ohne weiteres kenntlich waren oder wo der Unterzeichnete aus sachlichen Gründen die Akten selbst überprüfte.
Der Aufbau der Designation, der offenbar provenienzmässig gedacht war, ohne dieses Prinzip konsequent durchzuführen, wurde belassen. Wesentliche Teile des Bestandes sind aus anderen Beständen, besonders der Cal. Br. 22 (vgl. die Vorbemerkung zum neuen Repertorium von Cal. Br. 22) bei der früheren Verzeichnung zusammen gezogen worden. Auch die in der Bär'schen Übersicht vorliegenden Abteilungstitel und Untergruppen sind bei der Neuverzeichnung, die nur einen Ersatz des vernichteten Findbuches bezweckte, mit voller Absicht übernommen worden. Die erforderlichen zahlreichen handschriftlichen Nachträge zu Bär zeigen indessen, dass die gedruckte Übersicht durchaus kein erschöpfendes Bild des Bestandes gewährt. Eine Abteilung B VII 1/2 Kriegssachen wurde beseitigt und als B X b zu den Miliz- und Armatursachen untergruppiert, da das Bestandsschema die Zahlen durchweg zur Bezeichnung von Untergruppen verwendet und sich auch sonst die einzelnen Gruppen der vorliegenden Ordnung nur wenig gegeneinander absetzen (vgl. z. B. C III 1 und 2). Vielfach mussten zu den signaturmäßig in Erscheinung tretenden Aktengruppen neue Bezeichnungen gesucht werden.
Bestandsgeschichte: Die Neuverzeichnung wurde dadurch erschwert, dass das Aktenmaterial nicht in geschlossener Reihenfolge vorlag und in zunächst konstatierte Lücken später anderswo aufgefundene Stücke im Repertorium nachgetragen werden mussten. Teilweise haben die Akten durch die Überschwemmung von 1946 Schäden erlitten. Die Aktentitel konnten fast in allen Fällen, oft jedoch unter Schwierigkeiten, festgestellt werden. Einzelne Aktenstücke fehlen; mit ihrem Verlust muss gerechnet werden, sofern sie nicht noch aus anderen überschwemmten Beständen zu Tage treten. Wo empfindlichere Wasserschäden aufgetreten sind, wurde dies im Findbuch vermerkt.
Hannover, 16. Dezember 1948
gez. Ohnsorge
Nach der handschriftlichen Vorlage von Professor Dr. Ohnsorge fertigte Frau S. von Schmettow im Jahre 1970 die Maschinenschrift des Findbuchs an.
Hannover, im Dezember 1970
Dr. Günther Scheel
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Bei einem anschließenden Korrekturdurchgang sind die Formulierungen der Aktentitel zum Teil an den heutigen Sprachgebrauch angepasst worden. Der Hinweis auf Pergamentmakulatur ist nur bei den nachträglich geteilten, jetzt mit Schrägstrichnummern versehenen Bänden eingetragen worden, bei denen auch die Laufzeiten neu ermittelt werden mussten.
Die Archivalien Cal. Br. 21 Nr. 733/1, 835, 2466, 2467, 2715, 2726, 2727, 2874, 2878, 2882, 2890, 2892, 2894, 2899, 2900, 3628 und 4333 sind aus konservatorischen Gründen schutzverfilmt und werden als Mikrofiche vorgelegt.
Pattensen, im November 2012
Hildegard Krösche
Der Aufbau der Designation, der offenbar provenienzmässig gedacht war, ohne dieses Prinzip konsequent durchzuführen, wurde belassen. Wesentliche Teile des Bestandes sind aus anderen Beständen, besonders der Cal. Br. 22 (vgl. die Vorbemerkung zum neuen Repertorium von Cal. Br. 22) bei der früheren Verzeichnung zusammen gezogen worden. Auch die in der Bär'schen Übersicht vorliegenden Abteilungstitel und Untergruppen sind bei der Neuverzeichnung, die nur einen Ersatz des vernichteten Findbuches bezweckte, mit voller Absicht übernommen worden. Die erforderlichen zahlreichen handschriftlichen Nachträge zu Bär zeigen indessen, dass die gedruckte Übersicht durchaus kein erschöpfendes Bild des Bestandes gewährt. Eine Abteilung B VII 1/2 Kriegssachen wurde beseitigt und als B X b zu den Miliz- und Armatursachen untergruppiert, da das Bestandsschema die Zahlen durchweg zur Bezeichnung von Untergruppen verwendet und sich auch sonst die einzelnen Gruppen der vorliegenden Ordnung nur wenig gegeneinander absetzen (vgl. z. B. C III 1 und 2). Vielfach mussten zu den signaturmäßig in Erscheinung tretenden Aktengruppen neue Bezeichnungen gesucht werden.
Bestandsgeschichte: Die Neuverzeichnung wurde dadurch erschwert, dass das Aktenmaterial nicht in geschlossener Reihenfolge vorlag und in zunächst konstatierte Lücken später anderswo aufgefundene Stücke im Repertorium nachgetragen werden mussten. Teilweise haben die Akten durch die Überschwemmung von 1946 Schäden erlitten. Die Aktentitel konnten fast in allen Fällen, oft jedoch unter Schwierigkeiten, festgestellt werden. Einzelne Aktenstücke fehlen; mit ihrem Verlust muss gerechnet werden, sofern sie nicht noch aus anderen überschwemmten Beständen zu Tage treten. Wo empfindlichere Wasserschäden aufgetreten sind, wurde dies im Findbuch vermerkt.
Hannover, 16. Dezember 1948
gez. Ohnsorge
Nach der handschriftlichen Vorlage von Professor Dr. Ohnsorge fertigte Frau S. von Schmettow im Jahre 1970 die Maschinenschrift des Findbuchs an.
Hannover, im Dezember 1970
Dr. Günther Scheel
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Bei einem anschließenden Korrekturdurchgang sind die Formulierungen der Aktentitel zum Teil an den heutigen Sprachgebrauch angepasst worden. Der Hinweis auf Pergamentmakulatur ist nur bei den nachträglich geteilten, jetzt mit Schrägstrichnummern versehenen Bänden eingetragen worden, bei denen auch die Laufzeiten neu ermittelt werden mussten.
Die Archivalien Cal. Br. 21 Nr. 733/1, 835, 2466, 2467, 2715, 2726, 2727, 2874, 2878, 2882, 2890, 2892, 2894, 2899, 2900, 3628 und 4333 sind aus konservatorischen Gründen schutzverfilmt und werden als Mikrofiche vorgelegt.
Pattensen, im November 2012
Hildegard Krösche
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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