Luder von Garlstedt und seine Söhne Luder und Friedrich, Knappen, verkaufen dem Kloster Lilienthal für dreißig Mark ein aus mehreren ausführlich beschriebenen Einzelstücken bestehendes Viertel auf dem Felde zu Uthlede ohne den Zehnten. Ausfertigung Pergament, 33,5 x 23,5 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 286. - 8 Siegel angehängt, 1., 2. und 6. fehlen: 3. Friedrich von Garlstedt, Siegel Garlstedt (1) nach Trüper, Ritter und Knappen, S. 991, 4. Friedrich Brutte, 5. Merten Brutte, 7. Arnd Holling, 8. Luder Holling. - Abschrift: StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 224 nach + Kopiar Lil. II, 149, Nr. 298. Wy Luder van Gherlstede und Luder und Vrederik, des zulven Luders zone, knapen, bekennet und betughet openbare in dessen/ breve, dat wy mit willen und vulbort al unser erven und al der ghenner, de yd antret ofte antreden mach, hebbet vorkoft/ und vorkopet in dessen breve to enen rechten steden eweghen ervekope den erbaren ghestliken juncvrowen vor Greten, der/ ebdeschen, und dem ghemenen convente des closters to dem Lyliendale unsen veerndeel landes mit aller rechticheyt und tobe/hort, also dat gheleghen is uppe dem velde to Utlede, beyde in ghest und in mersch, vor vryg gud, nicht utghesproken zunder/ allene den tegheden, vor druttich Bremer mark, de uns deghere und al wol betalet zint. Unde des vorbenomden veerndeles zint/ uppe der ghest gheleghen veere stucke by sunte Nicolawes lande in dat nordene by dem Gronen Weghe; vortmer de bleocke/ by den Tybben stucken, de dar wendet in de heyde; twe stucke uppe den Krones kampe by dem kercheren uppet zudene; enen/ langhen eacker, de gheyt van dem Elhorne uppe de Doden breden; enen agker twyschen dem kercheren und Gherde dem smede;/ enen aut by dem Woltweghe; enen Reddekes hop twischen Mertene van Gropelinghe und Gherde dem smede; enen groten/ klyf agker, de an gheyt by des kercheren tune