Die ehemals dem Stift [St. Egidien] zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] gehörende freie Behausung unter dem Schloss [Schmalkalden...
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Urk. 14, 7414
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Katzung, Nr. 2
A I u, Katzung sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe K >> Ka >> Katzung
1841 November 27
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemals dem Stift [St. Egidien] zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] gehörende freie Behausung unter dem Schloss [Schmalkalden], genannt Merkelsches Haus, mit allen Besitz-, Trauf- und Winkelrechten, wie es ehemals das Stift für 160 Gulden fränkischer Landeswährung an Georg Merkel mit Konsens Graf Wilhelms von Henneberg verkauft und später unter Graf Georg Ernst zu Erbrecht verliehen hatte. Das Haus hatte danach Dr. Ortolf Marold mit Konsens Georg Merkels an sich gebracht, mit dem er sowie später sein Sohn, der Schultheiß Hans Marold, belehnt wurde. Nach dem Tod Hans Marolds ging es auf dessen Tochter Anna Katharina und danach auf ihre Mutter Anna Schippel, in zweiter Ehe verheiratet mit dem Rat Dr. Siegfried Happel, über. Anschließend wurde es an Philipp Biermann anstatt seiner Ehefrau Anna Sibylla, Dr. Happels Tochter, und danach an ihren Sohn Johann Philipp Biermann sowie die Enkel und Brüder Johann Philipp und Johann Georg Fuchs, Söhne von Philipp Biermanns Tochter Anna Margaretha und Dr. Fuchs, verliehen. Nach dem Tod der Brüder erhielt die eine Hälfte ihr Vater Johann Reinhardt Fuchs und in eventuum dessen Schwester Ottilia, Johann Friedrich Voglers Witwe, sowie nach ihrem Tod ihr Sohn Georg Friedrich Vogler. Die zweite Hälfte erhielt erneut Johann Philipp Biermann zu Lehen und ist später an weitere namentlich genannte Personen verliehen worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Joseph Katzung, Bäcker und Ökonom zu Schmalkalden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Joseph Katzung, Bäcker und Ökonom zu Schmalkalden
Belehnte/r: Joseph Katzung, Bäcker und Ökonom zu Schmalkalden
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1841 September 11.
Der inserierte Lehnsbrief datiert von 1841 September 11.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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