Grete Schinkels, Priorin, Hille Ryken, Heyne Wokendorp, Marina Kotelberg, Tale Storm, Kerstine Duvenvlet, Lene Ryke und der Konvent des St. Johannisklosters auf dem Holm vor Schleswig bekennen, dass Frau Beke Schinkels, Johann Schinkels Witwe, eine ewige Vikarie von 10 Mark Geld gestiftet hat, die durch Ritter Claus von Ahlefeld und nach dessen Tode durch das Kloster besetzt werden soll. Na Godes bord dusent jar veerhundert jar darna in deme anderen jare in dem daghe der hilgen juncvrowen sunte Agneten.
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Grete Schinkels, Priorin, Hille Ryken, Heyne Wokendorp, Marina Kotelberg, Tale Storm, Kerstine Duvenvlet, Lene Ryke und der Konvent des St. Johannisklosters auf dem Holm vor Schleswig bekennen, dass Frau Beke Schinkels, Johann Schinkels Witwe, eine ewige Vikarie von 10 Mark Geld gestiftet hat, die durch Ritter Claus von Ahlefeld und nach dessen Tode durch das Kloster besetzt werden soll. Na Godes bord dusent jar veerhundert jar darna in deme anderen jare in dem daghe der hilgen juncvrowen sunte Agneten.
LASH, Urk.-Abt. 179.2 Nr. 35
Urk.-Abt. 179.2 Klöster in der Stadt Schleswig: St. Johanniskloster vor Schleswig
Urk.-Abt. 179.2 Klöster in der Stadt Schleswig: St. Johanniskloster vor Schleswig >> 1 Urkunden
1402
Enthält: Original, Pergament, Siegel des Konvents an Pergamentstreifen Rückvermerk: van sunte Annen vyckarie à 10 mark von frau Beke Schinkels vermacht. 1402 Druck: Westphalen III, 375
Verzeichnung
1402 Januar 21
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ