Christophorus Servilianus Veihelin, Licenciat beider Rechte, Syndikus der Fürstpropstei und des Kapitels, bevollmächtigt zur notariellen Beglaubigung der Wahl des Stiftsdekans, fertigt ein Notariatsinstrument aus über die Dekanatswahl nach dem Tod des Heinrich Christophorus von Berndorf (30. Oktober 1666): Nach dem Wahlaufruf des Propsts Johann Christoph fand zum festgesetzten Termin die Messe zum Heiligen Geist statt. Erschienen waren neben dem Propst die folgenden Kanoniker: Johann Wilhelm Segesser von Brunegg, Senior des Kapitels und Scholaster dieser Kirche und des Comburger Kollegiatstifts, Johannes Franz Adalbert Hundpiss von Waltrambs, Johann Christoph Adelmann von Adelmannsfelden, Kanoniker der Ellwanger und Augsburger Kirche, Marcus Albert, Baron von Freiberg, Kanoniker der Eichstätter und Augsburger Kathedralkirche sowie der Ellwanger Kirche, Johannes Christophorus Trestendorf, Dr. theol., apostolischer Protonotar, Kustos der Ellwanger Kirche, und Johann Sigmund von Bernhausen, Kanoniker der Konstanzer Kathedralkirche sowie der Ellwanger Kirche. Vereinbarung über formalen Ablauf per viam scrutinii. Bestimmung und übliche eidliche Verpflichtung der Scrutatoren Benedikt, Abt von Neresheim, Martin Gerhaber, Lic. theol., Poenitentiar der Ellwanger Kirche, und Ludwig Ostertags, Pfarrer der Stadt Ellwangen und Landdekan. Wahl Johann Christoph Adelmanns von Adelmannsfelden. Feierliche Publikation des Wahlergebnisses durch den ersten Scrutator, den Abt von Neresheim, inseriert.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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