Behandlung der Strafsachen.- Allgemeines: Bd. 2
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BArch R 3001/21143
BArch R 3001 Reichsjustizministerium
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(1922, 1933) 1934-1943
Enthält u.a.:
Durchführung des 2. Gesetzes zur Überleitung der Rechtspflege auf das Reich (RGBl. I, S. 1214), 1934-1935
Behandlung von politischen Strafsachen, v.a. Beleidigung Adolf Hitlers.- Hausverfügungen, 1934-1935
Berichts- und Mitteilungspflicht der Strafverfolgungsbehörden in wichtigen Strafsachen, v.a. in Hoch- und Landesverratssachen gegenüber der Gestapo, (1933) 1934-1938
Berichterstattung über Schwurgerichtstagungen, u.a. Einzelfälle, 1935
Einheitliche Handhabung des Gnadenrechts bei zum Tode Verurteilten, 1935
Mitteilungen einer bevorstehenden Strafentlassung in Hoch- und Landesverratssachen an die zuständigen Staatspolizeistellen zwecks Überführung der Delinquenten in die Konzentrationslager.- Rundverfügung vom 18. Jan. 1937, 1935-1941
Verzögerte Ermittlungen durch die Gestapo.- Auszug aus einem Lagebericht der StA Limburg vom 14. Febr. 1936
Mitteilung der bevorstehenden Entlassung politischer Gefangener zwecks weiterer Überwachung.- Ablehnung des Ersuchens des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS und Chefs der deutschen Polizei, 1936-1937
Übersendung von Urteilen des VGH an den Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels, 1936-1937
Geschäftsverteilung in der Strafrechtspflegeabteilung des RJM, 1937
Richtlinien für die Vorbereitung von Strafverfahren wegen Wirtschaftssabotage, 1937
Beschleunigte Mitteilung wichtiger Entscheidungen des RG an die OStA vor Veröffentlichung in der Presse, 1937
Aufhebung der Zentral-StA.- Schriftwechsel v.a. mit dem Reichsführer-SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler und NSDAP-Gauleiter Florian, Düsseldorf, 1937-1938
Schutzhaft für jüdische "Rassenschänder", u.a. Geheimer Erlass des Chefs der Sicherheitspolizei, 1937-1938
Berichterstattung in wichtigen Einzelfällen.- Schriftwechsel mit dem Beauftragten des RMdJ in Wien, Minister Dr. Huber, 1938
Vorladung von bei den Westwallarbeiten eingesetzten Personen, 1938
Behandlung von Verfahren wegen Fememordes, 1938
VO über die Erweiterung der Zuständigkeit der SG vom 20. Nov. 1938 in Verbindung mit der VO über das Verfahren in erster Instanz vor den OLG im Land Österreich und in den sudetendeutschen Gebieten, u.a. Behandlung von Verfahren wegen Verbrechens gegen das Gesetz über Straßenraub mittels Autofallen, 1938-1939
Von im Altreich wohnenden Beschuldigten in den sudetendeutschen Gebieten begangene Straftaten, 1938-1939
Verfehlungen von Lehrern zum Nachteil von Schulkindern.- Ausschaltung der Schulaufsichtsbehörde.- Schriftwechsel v.a. mit dem Reichsführer-SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler, 1938-1940
Durchführung des 2. Gesetzes zur Überleitung der Rechtspflege auf das Reich (RGBl. I, S. 1214), 1934-1935
Behandlung von politischen Strafsachen, v.a. Beleidigung Adolf Hitlers.- Hausverfügungen, 1934-1935
Berichts- und Mitteilungspflicht der Strafverfolgungsbehörden in wichtigen Strafsachen, v.a. in Hoch- und Landesverratssachen gegenüber der Gestapo, (1933) 1934-1938
Berichterstattung über Schwurgerichtstagungen, u.a. Einzelfälle, 1935
Einheitliche Handhabung des Gnadenrechts bei zum Tode Verurteilten, 1935
Mitteilungen einer bevorstehenden Strafentlassung in Hoch- und Landesverratssachen an die zuständigen Staatspolizeistellen zwecks Überführung der Delinquenten in die Konzentrationslager.- Rundverfügung vom 18. Jan. 1937, 1935-1941
Verzögerte Ermittlungen durch die Gestapo.- Auszug aus einem Lagebericht der StA Limburg vom 14. Febr. 1936
Mitteilung der bevorstehenden Entlassung politischer Gefangener zwecks weiterer Überwachung.- Ablehnung des Ersuchens des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS und Chefs der deutschen Polizei, 1936-1937
Übersendung von Urteilen des VGH an den Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels, 1936-1937
Geschäftsverteilung in der Strafrechtspflegeabteilung des RJM, 1937
Richtlinien für die Vorbereitung von Strafverfahren wegen Wirtschaftssabotage, 1937
Beschleunigte Mitteilung wichtiger Entscheidungen des RG an die OStA vor Veröffentlichung in der Presse, 1937
Aufhebung der Zentral-StA.- Schriftwechsel v.a. mit dem Reichsführer-SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler und NSDAP-Gauleiter Florian, Düsseldorf, 1937-1938
Schutzhaft für jüdische "Rassenschänder", u.a. Geheimer Erlass des Chefs der Sicherheitspolizei, 1937-1938
Berichterstattung in wichtigen Einzelfällen.- Schriftwechsel mit dem Beauftragten des RMdJ in Wien, Minister Dr. Huber, 1938
Vorladung von bei den Westwallarbeiten eingesetzten Personen, 1938
Behandlung von Verfahren wegen Fememordes, 1938
VO über die Erweiterung der Zuständigkeit der SG vom 20. Nov. 1938 in Verbindung mit der VO über das Verfahren in erster Instanz vor den OLG im Land Österreich und in den sudetendeutschen Gebieten, u.a. Behandlung von Verfahren wegen Verbrechens gegen das Gesetz über Straßenraub mittels Autofallen, 1938-1939
Von im Altreich wohnenden Beschuldigten in den sudetendeutschen Gebieten begangene Straftaten, 1938-1939
Verfehlungen von Lehrern zum Nachteil von Schulkindern.- Ausschaltung der Schulaufsichtsbehörde.- Schriftwechsel v.a. mit dem Reichsführer-SS und Chef der deutschen Polizei Heinrich Himmler, 1938-1940
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:41 MESZ