Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, KuR Nr. 136
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1601-1700
12. November 1616
Die Eheleute Johan Woesten und Anna Gotting und deren Mutter Alheit, Witwe M. Rudolph Gotting, bekennen, daß sie von dem Notar Herman Bordewich 50 alte Silberreichstaler zu 3 Rt. jährlicher Pension geliehen haben, unter Verpfändung der Behausung der Eheleute Wöesten, gnt. die bunge, zwischen M. Gerhardt Bodde, Schmied, und der Stegge oder Witwe Bernard Hugen an St. Martini Kirchhof gelegen, und unter Verpfändung des Hauses von Alheit Gotting auf der Herrenstraße in Münster. dazu: 1627 Februar 20 Hermann Bordewick überschreibt o. g. Obligation über 50 Rt. Kapital zu 3 Rt. jährl. Pension den Eheleuten Jacob Tinnen und Anna Bordewick, Bürger zu Münster (seinem Schwager und seiner Schwester). Pap.Urk., Unterschrift des Hermann Bordewick.
Pap.Urk., Unterschrift des Johan Woeste, der Anne Goetynckner (seiner Frau), für sich und ihre Mutter Alheit Gottynckger.
Archivale
Rückvermerk: Lt. Rückvermerk zur Discussio zur Wöesten gehörig, item ad disc. Kohten (1635).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ