Reichsritterschaft: Reichsritterschaftliches Gebiet von der Leyen (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Adel und Städte >> Reichsritterschaft
Enthält: Urkunden 1371-1796
Akten 1481-1818: Örtliche Verwaltung, Amtsprotokolle, Almosen-, Kirchen- und Gemeinderechnungen
Weitere Archivalien befinden sich im Archiv des Fürsten von der Leyen in Waal.
Bestandsgeschichte: Im Archiv gebildeter Pertinenzbestand.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Herrschaft Nievern war ein Lehen von der Grafschaft Sponheim, an dem mehrere niederadlige Ganerben beteiligt waren. Die von Staffel verfügten seit 1497 über alle Anteile und verkauften Nievern 1629 an die Familie von der Leyen. Die Herrschaft Nievern mit Nievern, Fachbach, Miellen und den Höfen Hühnerberger Hof und Malbergskopf kamen 1806 ebenso wie der nach 1604 von den Schilling von Lahnstein ererbte Hof Büchelborn an das Herzogtum Nassau.
Findmittel: Repertorium, um 1900 (hs.); Verzeichnung nach Orten
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Akten 1481-1818: Örtliche Verwaltung, Amtsprotokolle, Almosen-, Kirchen- und Gemeinderechnungen
Weitere Archivalien befinden sich im Archiv des Fürsten von der Leyen in Waal.
Bestandsgeschichte: Im Archiv gebildeter Pertinenzbestand.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Herrschaft Nievern war ein Lehen von der Grafschaft Sponheim, an dem mehrere niederadlige Ganerben beteiligt waren. Die von Staffel verfügten seit 1497 über alle Anteile und verkauften Nievern 1629 an die Familie von der Leyen. Die Herrschaft Nievern mit Nievern, Fachbach, Miellen und den Höfen Hühnerberger Hof und Malbergskopf kamen 1806 ebenso wie der nach 1604 von den Schilling von Lahnstein ererbte Hof Büchelborn an das Herzogtum Nassau.
Findmittel: Repertorium, um 1900 (hs.); Verzeichnung nach Orten
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
2,5 m (6 Urkunden; 1,5 m Akten)
Bestand
Literatur: Meinhard Sponheimer: Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und der angrenzenden Ämter auf dem Einrich. Marburg 1932 (Schriften des Instituts für Geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau, 11), S. 114 f.
Literatur: Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. Wiesbaden 1958 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 13).
Literatur: Hellmuth Gensicke: Das Kirchspiel und die Herrschaft Nievern, in: Nassauische Annalen 67, 1956, S. 214-224.
Literatur: Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. Wiesbaden 1958 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, 13).
Literatur: Hellmuth Gensicke: Das Kirchspiel und die Herrschaft Nievern, in: Nassauische Annalen 67, 1956, S. 214-224.
Hühnerberger Hof
Nievern
Miellen
Malbergskopf, Hof
Fachbach
Büchelborn, Hof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ