Michel Homoitz, Bürger zu Monreal, verkauft für sich und seine Erben an Matthias (Thys) Eckartz, Peter Hames und Nikolaus (Claiß) Zymmer, alle drei Kirchenmeister zu Weiler, zugunsten der Kirche und des dortigen St. Nikolausaltars eine Rente von 6 Sömmern guten, trockenen, mühlengängigen Korns, die zwischen Mariä Himmelfahrt (Aug. 15) und Mariä Geburt (Sept. 8) in Weiler geliefert werden sollen. Der Aussteller hat dafür 15 Gulden erhalten. Als Unterpfand setzt der Aussteller für sich und seine Erben vor dem Heimbürgen und Schultheißen des Herrn von Pyrmont dem Matthias Eckartz die Erbschaft von seiner Frau Agatha. Ein Drittel davon geht zwar an seine Kinder, aber über zwei Drittel kann er verfügen zugunsten der Kirche in Weiler. Der Aussteller bittet Heimbürgen und Schultheiß zu Virneburg, die Urkunde für ihn zu besiegeln. Da diese auch keine Siegel haben, bitten sie ihrerseits den derzeitigen Amtmann zu Virneburg, Junker Jakob Stretz, und den gegenwärtigen Vogt Peter von Donnersberg, für sie zu siegeln, was diese getan haben. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - 2 Sg. anh., 1 Rest, 2 ab - Rv.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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