Thilo, Bischof von Merseburg, und Heinrich, Abt zu Goseck, schließen einen Vertrag wegen des Dorfes und Gutes Zscherben (Czerben) sowie des Zehnten zu Reipisch (Riptsch). Der Abt willigt in den geschehenen Kauf dieser Güter durch den Bischof von Lorenz (Lorentz) und Otto von Werthern (Werder) ein, doch unter der Bedingung, dass der jeweilige Küchenmeister des Stifts Merseburg Dorf und Gut Zscherben zu Lehen nimmt und davon 33 Gulden jährlich ans Kloster gezahlt werden. Am Zehnt in Höhe von etwa 64 Scheffel von vier Getreidearten behält sich das Kloster den Wiederkauf für 210 Gulden vor.

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Sächsisches Staatsarchiv
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