Ulrich Rentz, Süßbäcker und Bürger zu Ulm, verkauft Veit Schmid, Stadtwerkmeister und Bürger zu Ulm, für 300 fl. seinen Setzlingsgarten zu Ulm auf dem Kreuz, gelegen zwischen dem Pfründhaus der Krafft und Thomas Zwürg. Der Garten ist, wie von der Ulmer Kanzlei gegenüber Georg Rheinwald bestätigt, Rentz' Eigengut, das jedoch laut Stadtpfandbuch Band 55 folio 65 dem Stadtscherermeister Jörg Riedlin mit 200 fl. verpfändet ist.
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Ulrich Rentz, Süßbäcker und Bürger zu Ulm, verkauft Veit Schmid, Stadtwerkmeister und Bürger zu Ulm, für 300 fl. seinen Setzlingsgarten zu Ulm auf dem Kreuz, gelegen zwischen dem Pfründhaus der Krafft und Thomas Zwürg. Der Garten ist, wie von der Ulmer Kanzlei gegenüber Georg Rheinwald bestätigt, Rentz' Eigengut, das jedoch laut Stadtpfandbuch Band 55 folio 65 dem Stadtscherermeister Jörg Riedlin mit 200 fl. verpfändet ist.
E Krafft Urkunden, 260
K 727 U 291
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 2. Besitz und Einkünfte >> Hausbesitz und Einkünfte in Ulm
1630 Mai 24.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh., fehlen
Rückvermerke: "Kauffbrieff Ulrich Rentzens sießbeckhen gegen Veit Schnider stattwerkhmaistern und bürgern, anno 1630"; "Numero 102"; "Lad 14 Numero 31"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Hans Schad
2) Leonhard Erasmus Schorer
beide geheime Räte und Oberrichter zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Rückvermerke: "Kauffbrieff Ulrich Rentzens sießbeckhen gegen Veit Schnider stattwerkhmaistern und bürgern, anno 1630"; "Numero 102"; "Lad 14 Numero 31"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Hans Schad
2) Leonhard Erasmus Schorer
beide geheime Räte und Oberrichter zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International