Nachlaß Prinzessin Elisabeth (*1847, +1915) (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Sf 100
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1851-1915
Inhalt und Bewertung
Der Nachlaß der unverheiratet gebliebenen Tochter des Fürsten Chlodwig enthält im wesentlichen Familienkorrespondenzen und persönliche Aufzeichnungen.
Gliederung: 1. Persönliche Angelegenheiten, Familienangelegenheiten; 2. Korrespondenzen; 3. Vermögensverwaltung; 4. Tagebücher; 5. Schreibkalender.
Prinzessin Elisabeth zu Hohenlohe-Schillingsfürst (geb. 30. Nov. 1847, gest. 26 Oktober 1915) war das älteste Kind des Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst und seiner Gemahlin Marie geb. Sayn- Wittgenstein- Berleburg. Das Leben der unverheiratet gebliebenen Prinzessin spielte sich weitgehend im Familien- und Verwandtenkreis ab. Ihr Nachlaß, 1947 von W. Mommsen vorgeordnet und provisorisch verzeichnet, gelangte vor 1976 in das Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein und wurde hier 1997 von W. Beutter erneut verzeichnet und abschließend geordnet. Er umfaßt in 2,6 lfd. m 85 Büschel und 39 Bände. Neuenstein, im Dezember 1997 Beutter
85 Bü, 39 Bände (2,6 lfd.m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ