C Rep. 115 Magistrat von Berlin/Kommunale Wirtschaft (Bestand)
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C Rep. 115
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Vorwort: C Rep. 115 - Magistrat von Berlin, Abteilung Kommunale Wirtschaft
1. Behördengeschichte
Die im Mai 1945 gebildete "Abteilung Städtische Betriebe" wurde 1946 zur "Abteilung Städtische Betriebe und Güter" erweitert. Zuerst leiteten Walter Jirak (Mai 1945 bis 26. August 1946) und Günter Goll (31. August bis 5. Dezember 1946) als Stadträte die Abteilung. Vom 5. Dezember 1946 bis zum 29. November 1948 war dann Erich Lübbe Stadtrat für Städtische Betriebe.
Nach der administrativen Spaltung wurde 1948 erneut eine "Abteilung Städtische Betriebe" eingerichtet, die 1949 zur "Abteilung Verkehr und Städtische Betriebe" umgebildet wurde. Nachdem Carl-Leo Butke vom 30. November 1948 bis zum 14. April 1949 als Stadtrat für Verkehr und Betriebe tätig war, wurden ab dem 1. Mai 1949 Werner Hintze als Leiter der Unterabteilung Verkehr und Kurt Hermann als Leiter der Unterabteilung Städtische Betriebe eingesetzt.
Ab dem Frühjahr 1953 war ein Stellvertreter des Oberbürgermeisters als Stadtrat für die Bereiche Kommunale Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft verantwortlich. Dieses Amt hatte zunächst Arnold Gohr inne, dem von 1954 bis 1958 Max Schneider folgte. Dem Stadtrat unterstand u. a. die "Abteilung Kommunale Wirtschaft", die ab dem 20. Februar 1953 von Franz Steuter geleitet wurde. Die Abteilung war zum einen mit den Referaten Planung, Betriebs- und Finanzwirtschaft sowie Haushalt, zum anderen mit dem Referat für Anleitung und Kontrolle und dessen Bereichen wie Hauptsicherheitsinspektor, Arbeit, Wäschereien, Kommunale Betriebe, Kommunale Einrichtungen, Kompostierung, Grünflächen und Friedhöfe sowie Wasserwirtschaft, untersetzt.
1958 beschloss der Magistrat, die Abteilung dem neu gebildeten Wirtschaftsrat des Bezirkes, dem als Stadtrat Fritz Wolff vorstand, zu unterstellen. Als Leiter der Abteilung Kommunale Wirtschaft berief der Magistrat am 20. Juni 1958 Hans Bertram.
Mit Wirkung vom 1. Januar 1960 wurden die Pfandleihanstalt Berlin und das Büro für Grundstücksvermittlungen von der Abteilung Finanzen an die Abteilung Kommunale Wirtschaft übergeben.
Auf der 66. Magistratssitzung vom 25. November 1960 wurden die beiden zuständigen Abteilungen zu einer einheitlichen "Abteilung Verkehr und Kommunale Wirtschaft" zusammengelegt.
Zwischen 1961 und 1964 oblag die Leitung der kommunalen Wirtschaft dem Wirtschaftsrat des Bezirkes.
Am 25. März 1964 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Bildung einer "Abteilung Örtliche Versorgungswirtschaft" zum 1. Juli 1964.
Die Unterlagen der Abteilung Kommunale Wirtschaft wurden dem Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin in den Jahren 1954 bis 1961 übergeben. Das Stadtarchiv Berlin erhielt die Akten 1974.
2. Bestandsbeschreibung
Enthält:
Finanz- und Rechtsfragen.- Unterlagen der Fachaufsicht über die städtischen Betriebe (Kontrolle, Satzungen, Personalangelegenheiten).- Wiederaufbau der Berliner Markthallen.- Tätigkeit des Referats Arbeit (Aktivistenbewegung, Sozialistischer Wettbewerb, Berufsausbildung, Stellen- und Funktionspläne, Jugendförderpläne).- Tätigkeit des Referats Grünflächen, Friedhofs- und Bestattungswesen.
Erschlossen: 224 [AE] 4.20 [lfm]
Nicht erschlossen: 3.60 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 1960
Benutzung:
Findbuch, Abgabelisten
Benutzungsbeschränkung
3. Korrespondierende Bestände
-> LAB C Rep. 106 Magistrat von Berlin, Abteilung Wirtschaft
-> LAB C Rep. 106-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Örtliche Industrie und Handwerk
-> LAB C Rep. 106-02 Magistrat von Berlin, Wirtschaftsrat des Bezirkes
-> LAB C Rep. 115-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Örtliche Versorgungswirtschaft
-> LAB E Rep. 061-17 Nachlass Heinz Müller
4. Literatur
Berlin, Januar 2024
1. Behördengeschichte
Die im Mai 1945 gebildete "Abteilung Städtische Betriebe" wurde 1946 zur "Abteilung Städtische Betriebe und Güter" erweitert. Zuerst leiteten Walter Jirak (Mai 1945 bis 26. August 1946) und Günter Goll (31. August bis 5. Dezember 1946) als Stadträte die Abteilung. Vom 5. Dezember 1946 bis zum 29. November 1948 war dann Erich Lübbe Stadtrat für Städtische Betriebe.
Nach der administrativen Spaltung wurde 1948 erneut eine "Abteilung Städtische Betriebe" eingerichtet, die 1949 zur "Abteilung Verkehr und Städtische Betriebe" umgebildet wurde. Nachdem Carl-Leo Butke vom 30. November 1948 bis zum 14. April 1949 als Stadtrat für Verkehr und Betriebe tätig war, wurden ab dem 1. Mai 1949 Werner Hintze als Leiter der Unterabteilung Verkehr und Kurt Hermann als Leiter der Unterabteilung Städtische Betriebe eingesetzt.
Ab dem Frühjahr 1953 war ein Stellvertreter des Oberbürgermeisters als Stadtrat für die Bereiche Kommunale Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft verantwortlich. Dieses Amt hatte zunächst Arnold Gohr inne, dem von 1954 bis 1958 Max Schneider folgte. Dem Stadtrat unterstand u. a. die "Abteilung Kommunale Wirtschaft", die ab dem 20. Februar 1953 von Franz Steuter geleitet wurde. Die Abteilung war zum einen mit den Referaten Planung, Betriebs- und Finanzwirtschaft sowie Haushalt, zum anderen mit dem Referat für Anleitung und Kontrolle und dessen Bereichen wie Hauptsicherheitsinspektor, Arbeit, Wäschereien, Kommunale Betriebe, Kommunale Einrichtungen, Kompostierung, Grünflächen und Friedhöfe sowie Wasserwirtschaft, untersetzt.
1958 beschloss der Magistrat, die Abteilung dem neu gebildeten Wirtschaftsrat des Bezirkes, dem als Stadtrat Fritz Wolff vorstand, zu unterstellen. Als Leiter der Abteilung Kommunale Wirtschaft berief der Magistrat am 20. Juni 1958 Hans Bertram.
Mit Wirkung vom 1. Januar 1960 wurden die Pfandleihanstalt Berlin und das Büro für Grundstücksvermittlungen von der Abteilung Finanzen an die Abteilung Kommunale Wirtschaft übergeben.
Auf der 66. Magistratssitzung vom 25. November 1960 wurden die beiden zuständigen Abteilungen zu einer einheitlichen "Abteilung Verkehr und Kommunale Wirtschaft" zusammengelegt.
Zwischen 1961 und 1964 oblag die Leitung der kommunalen Wirtschaft dem Wirtschaftsrat des Bezirkes.
Am 25. März 1964 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Bildung einer "Abteilung Örtliche Versorgungswirtschaft" zum 1. Juli 1964.
Die Unterlagen der Abteilung Kommunale Wirtschaft wurden dem Verwaltungsarchiv des Magistrats von Berlin in den Jahren 1954 bis 1961 übergeben. Das Stadtarchiv Berlin erhielt die Akten 1974.
2. Bestandsbeschreibung
Enthält:
Finanz- und Rechtsfragen.- Unterlagen der Fachaufsicht über die städtischen Betriebe (Kontrolle, Satzungen, Personalangelegenheiten).- Wiederaufbau der Berliner Markthallen.- Tätigkeit des Referats Arbeit (Aktivistenbewegung, Sozialistischer Wettbewerb, Berufsausbildung, Stellen- und Funktionspläne, Jugendförderpläne).- Tätigkeit des Referats Grünflächen, Friedhofs- und Bestattungswesen.
Erschlossen: 224 [AE] 4.20 [lfm]
Nicht erschlossen: 3.60 [lfm]
Laufzeit:
1945 - 1960
Benutzung:
Findbuch, Abgabelisten
Benutzungsbeschränkung
3. Korrespondierende Bestände
-> LAB C Rep. 106 Magistrat von Berlin, Abteilung Wirtschaft
-> LAB C Rep. 106-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Örtliche Industrie und Handwerk
-> LAB C Rep. 106-02 Magistrat von Berlin, Wirtschaftsrat des Bezirkes
-> LAB C Rep. 115-01 Magistrat von Berlin, Abteilung Örtliche Versorgungswirtschaft
-> LAB E Rep. 061-17 Nachlass Heinz Müller
4. Literatur
Berlin, Januar 2024
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST