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Untersuchung eines in der Nacht vom 30 April zum 1. Mai 1789 ausgebrochenen Brandes zu Burbach, Zuweisung von Bauplätzen für die Brandgeschädigten und deren Unterstützung
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Untersuchung eines in der Nacht vom 30 April zum 1. Mai 1789 ausgebrochenen Brandes zu Burbach, Zuweisung von Bauplätzen für die Brandgeschädigten und deren Unterstützung
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.5. Bau- und Brandsachen
1789-1791
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Berichte besonders des Amtsverwalters Wörner an die Regierung über die ausgebrochene Feuersbrunst und über die entstandenen Brandschäden in Burbach Gesuche des Brandgeschädigten Wirts und Beckers Ludwig Gontermann um Unterstützung; Wiederaufbau der abgebrannten Gebäude; Regulierung der Bauplätze für die Burbacher Brandgeschädigten, mit Handskizze; Gesuch des Johann Philipp Müller zu Holzhausen um eine Gnade an Kurationskosten wegen erlittener Leibesschäden; Suppliken des Georg Wilhelm Brücher zu Burbach wegen der von Ludwig Gontermann vom Heyderichs Platz noch weiterführende Wanderung; Designation eingegangener Steuern für die Burbacher Brandgeschädigten; Gesuch des Notars Johann Georg Ernst Weber zu Burbach um Bebauung eines Gartenplatzes vor dessen Haus; Gesuch des Brandgeschädigten Christoph Klein wegen des Baus eines Farbhauses, mit Handskizze; Gesuch des Brandgeschädigten Wilhelm Gontermann zm Zuweisung eines Bauplatzes; Gesuche des Wirtes Johann Ludwig Gontermann zu Burbach um Erbauung einer Scheuer; Verteilung der eingegangenen Kollektengelder an die Burbacher Brandgeschädigten; Aufteilung des ehemals Heyderischen Bauplatzes zwischen den Brandgeschädigten Georg Wilhelm Brücher und Johann Ludwig Gontermann, Gesuche des Wirtes Johann Ludwig Gontermann zu Burbach um Ausstand seiner Bezahlung des herrschaftlichen Holzgeldes. Korrespondenten u.a.: Amtsverwalter Wörner (Burbach), Bechtold (Neunkirchen), von Preuschen (Dillenburg), Johann Philipp Müller (Holzhausen), von Beust (Hachenburg), Notar Johann Georg Ernst Weber (Burbach), von Neufrille (Dillenburg), Georg Wilhelm Brücher (Burbach), Dapping (Dillenburg), Amtmann Krumm (Burbach).
142 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.