Propst Witego, Äbtissin Mechthild und der Konvent des Klosters Roda (Rode) verkaufen an Propst Konrad, Äbtissin Margarete und den Konvent zu Langendorf ihre Güter in Greißlau (Grizlawe), nämlich 3 1/2 Hufen mit Hofstätten, allen Nutzungen, Eigentums- und Herrschaftsrechten (cum omni iure proprietatis et dominii) sowie die Kirche mit Patronatsrecht und Einkünften für 70 Mark und zwei Zehnte, die von dem Weinberg des officiatus Konrad von Lobeda (Lobede) und dem kleineren Weinberg Heinrichs von Drune gezahlt werden. Die Bewohner und Bebauer können von den genannten Hufen und Höfen nach Belieben des Klosters Langendorf entfernt werden, da sie vom Kloster Roda nur gegen Jahreszins und nicht zu Erbrecht angesetzt wurden (locavimus). Da der Konvent von Roda über kein Siegel verfügt, siegeln der Bischof Ludolf von Naumburg mit seinem Kapitel sowie Propst Konrad und Äbtissin Mechthild von Roda.

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Sächsisches Staatsarchiv
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