Universitätskameralverwalters Johann Friedrich Geß: Hinterlassenschaft
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 243/142
aus 44/127.
UAT 243/ Justitiariat
Justitiariat >> 3. Freiwillige Gerichtsbarkeit >> 3.1. Verhandlungen 1811-1820
1816
Enthält u.a.: Nr. 1: Protokoll der Obsignation der amtlichen Hinterlassenschaft des am 27./28. Mai 1816 Verstorbenen, 1816.; Nr. 2: Vereidigung des Konsulenten und Obertribunalprokurators Carl Friedrich Schott zum Kriegsvogt seiner Schwester Eberhardine Geß geb. Schott, Witwe des Verstorbenen, sowie des Prof. phil. Andreas Heinrich Schott zum Pfleger der Louise Friderike Geß, der Wilhelmine Eberhardine Geß, des cand. iur. Christoph Friedrich Geß und des Seminaristen Friedrich Wilhelm Geß, Kinder des Verstorbenen, 1816.; Nr. 3: Bericht des Justitiars an das Oberamt Tübingen wegen der vorzunehmenden Eventualabteilung der Hinterlassenschaft des Verstorbenen und der Gewährung einer Pension für die Witwe, 1816.; Nr. 4: Kgl. Dekret mit der Ernennung des bisherigen Assistenten des Universitätskameralverwalters cand. iur. [Johannes] Schlayer zum Universitätskameralamtsverweser, 1816.; Nr. 5: Protokoll über die Entsiegelung der Universitätskameralamtskasse, deren Inventarisierung und Übernahme durch den Amtsverweser, 1816.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bd Gerichts- und Disziplinarorgane (Tektonik)
- Bd 4 Justitiariat (Tektonik)
- Justitiariat (1811-1829) (Tektonik)
- Justitiariat (Bestand)
- 3. Freiwillige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 3.1. Verhandlungen 1811-1820 (Gliederung)