Von der Äbtissin Veronica von Reichenstein zu Elten wird Rutger von der Horst nach dem Tode des Erbhofmeisters Johann von der Horst mit dem Gute Heshuysen als mit dem Erbschenkenamt des Stiftes verbundenen Dienstmannslehen, nachdem er die Hergeweide mit Pferd und Harnisch geleistet hat, belehnt. G. anno etc. XLIII, dinxdach post Kiliani. Zusätzlich wird von der Äbtissin mit Rücksicht auf die noch nicht vollzogene Erbmagscheidung zwischen den Gebrüdern Rutger, Henrick und Derick von der Horst und für den Fall, dass bei dieser Auseinandersetzung Rutger das Gut Heshuysen ablassen und es einem der anderen Brüder zugeteilt werden sollte, alsdann einer der jüngeren, das Gut erhaltenden Brüder Belehnung empfangen und Rutger seines Eides entlassen werden solle. G. in Gegenwart von Derick van der Loe, Probst zu Emmerich, Wessel van der Loe, Drost in der Lymers, Derick von der Horst, Wilhelm van Huyss, Gerith Bilefelt (Rentmeister) und der Lehnsmannen Ot von Tellich, Drost, Wolter von Bemmel, Ryckwyn Kloeck.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
Objekt beim Datenpartner