Urkunde Nr. 64 - Wechselbrief
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A-AUS, 64
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1401-1500
1. September 1467 (die Egidii Abbatis)
Aleke Clevorn (cleyuorn), Witwe von Albert Clevorn, wechselt nach "Wonheit dess Landz" mit den Münsterschen Domherren und Brüdern Heinrich und Engelbert Franzois (fransoys) die Katharine - Tochter von Johan Schulte gnt. "by der kerken" und seiner Ehefrau Aleke, geboren im Kirchspiel Alverskirchen - auf den Hof Havichhorst gegen Bernd zu Havichhorst - leiblicher Sohn des verst. Bernd Schulte zu Havichhorst und Gertruds, geboren im Kirchspiel St. Mauritz. Alekes Sohn schwört der Katharine Währschaft. Der Ausstellerin bittet Lambert Buck und ihren Bruder Bernd Rokelose in ihren Namen zu siegeln.
Original Pergament Niederdeutsch, 4 (!) Siegel ab.
Archivale
Rückvermerk: Wessel Breve Katharina echte dochter iohan schulten ter alveskercken aleke ... huisfrouwe, Katerine [de hove to havichorst] van Bernd Drosten Gegen sporcks dochter vp ...] (15. Jh.).
Pressel: Makulatur einer Urkunde (Ende des 14. Jh.)
Pressel: Makulatur einer Urkunde (Ende des 14. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ