Christian (Cersthien) von Plettenberg (-berch) zu Lenhausen (Lehenhusen)(2 km westlich von Schönholthausen) und seine Frau Anna überlassen dem Vetter Johann von Schnellenberg zu Schönholthausen (van Snellenberg zo Schonholthusen) den Eigenhörigen Godert (Gorth) Herde (Gerdt der Hierde in Schatzungsregister von 1536 erwähnt. (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 229)), Sohn des Hans vor dem Kirchhofe (kerchove)(Hanß vur dem Kirchofe in Schatzungsregister von 1536 erwähnt (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 229)) zu Rönkhausen (Ronchusen)(5 km nordwestlich von Schönholthausen), mit den dazu gehörenden Leuten. Dafür erhalten sie von Johann von Schnellenberg den Eigenhörigen Hermann, Sohn des Hans Schulte (Everth im Sypen in Schatzungsregister von 1536 erwähnt. (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzgotum Westfalen I, S. 230), im Siepen (Sypen) zu Schönholthausen (Schonholthusen). Christian von Plettenberg und seine Frau sichern Währschaft darüber zu, daß rechte Hörigkeit und Geburt der Wahrheit entsprechen. Siegelankündigung: Christian von Plettenberg. Zeuge: Hans vor dem Rodde (Hannß vur dem Rhode in Schatzungsregister von 1536 erwähnt. (Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen I, S. 229)) (sennth Mertins dach des hilgen bisschopes).