Vertrag zwischen Martin Frey zu Haisterkirch, Inhaber eines Waldseeischen Spitalguts daselbst, und den Eigenleuten des Klosters St. Peter zu Waldsee: Konrad Held, Georg Ott, Gerichtsammann zu Haisterkirch, und Simon Ott, sowie dem Rotischen Eigenmann Michael Schaffeitlin über die Nutzung eines Brunnens, der auf ihren Wiesen entspringt. Das Wasser hat Martin Frey schon seit 8 Jahren auf seinen Hof geleitet, was die genannten anderen Interessenten nicht dulden wollen. Das Ergebnis von Verhandlungen ist dieser Vertrag, der dem Aussteller die Benutzung des Wassers unter gewissen Einschränkungen zuspricht. Siegler: Thomas Waibel, Dr. beider Rechte, erbtruchsessischer Rat und Sekretär zu Wolfeck. Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erh.
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Vertrag zwischen Martin Frey zu Haisterkirch, Inhaber eines Waldseeischen Spitalguts daselbst, und den Eigenleuten des Klosters St. Peter zu Waldsee: Konrad Held, Georg Ott, Gerichtsammann zu Haisterkirch, und Simon Ott, sowie dem Rotischen Eigenmann Michael Schaffeitlin über die Nutzung eines Brunnens, der auf ihren Wiesen entspringt. Das Wasser hat Martin Frey schon seit 8 Jahren auf seinen Hof geleitet, was die genannten anderen Interessenten nicht dulden wollen. Das Ergebnis von Verhandlungen ist dieser Vertrag, der dem Aussteller die Benutzung des Wassers unter gewissen Einschränkungen zuspricht. Siegler: Thomas Waibel, Dr. beider Rechte, erbtruchsessischer Rat und Sekretär zu Wolfeck. Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 649
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> IX. Fremde Bestandteile des Klosterarchivs >> 1. Geistliche Personen >> Sonstige geistliche Personen
1620 März 24, Haisterkirch
Urkunden
Frey, Martin, Haisterkirch
Held, Konrad, Haisterkirch
Ott, Georg, Gerichtsammann, Haisterkirch
Ott, Simon, Haisterkirch
Schafeitlin (Schaffeitlin), Michael, Haisterkirch
Waibel, Thomas, Dr. beider Rechte, erbtruchsessischer Rat, Sekretär, Herrschaft Wolfegg
Bad Waldsee RV; Kloster St. Peter
Haisterkirch : Bad Waldsee RV
Wolfegg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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