Die Brüder Hinrich und Friedrich von Aschwarden verkaufen dem Kloster Lilienthal für zweiundzwanzig Mark ein halbes Land mit allen Rechten außer dem Zehnten auf dem Felde zu Aschwarden, das Hinrich Convent bewirtschaftet. Ausfertigung Pergament, 37,5 x 17 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 288. - 4 Siegel angehängt, 1. fehlt: 2. Friedrich von Aschwarden, 3. Claus Dunen, 4. Johann Dunen, alle überlieferten Siegel von Aschwarden I nach Trüper, Ritter und Knappen, S. 902, Hundeköpfe allerdings abweichend nach links blickend. - Rückvermerk: Littere in Asscherden (15. Jh.). - Abschrift: StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 225 nach + Kopiar Lil. II, 149, Nr. 267. Wy Hynric unde Frederic, brodere, Hermenes sonen von Asscherden, bekennet unde betuget openbare in dessen breve vor alle/ den genen, de ene zeed oder hored lezen, dat wy myt willen unde vulbord al unser rechten erven unde al der ghener, de yd antret/ ofte antreden mach, hebbet vorkoft unde vorkopet in dessen breve to enen rechten steden eweghen erve kope den erbaren gestliken/ juncvrowen vor Greten, der ebdesscen, unde ghemenen convente des closteres to den Lyliendale eyn half lant, dat ghelegen is uppe den/ velle to Asscherden twusschen Alberdes gode Roden unde Corde Kerstenes, dat nu to tyden buwet Hynric Convent, myt aller tobehoringe/ in ghest unde in mersch vor vry goud, nicht utghesproken zunder allene den thegeden vor twe unde twintich Bremer marc, de uns deggere/ unde al na willen zunt bered. Dyt vorescrevene halve lant hebbe wy ghelaten unde latet in dessen breve den vorebenomden iuncvrowen/ in de were unde besittinghe, also men vryes erve godes were unde besittinge to rechte latene plecht. Unde wy unde unse erven scolet unde/ willet den vorebenomden juncvrowen des sulven vorescrevenen halven landes myt alle ziner rechtigeyt unde tobehoringe rechte warende/ wezen vor