Kläger: Christian Fischer, Johann Kasimir Faist und Johann Gottlieb Krusch, "Kunstmeister" (Brunnenmeister der Wasserkunst) in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Amt der Drechsler in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis primae; Verurteilung in Abwesenheit zur Einlassung in den Rechtsstreit trotz Vorbehalt und Antrag auf Fristverlängerung in einem Streit um das Recht, Pumpen und Brunnenhölzer herzustellen und zu reparieren; Einrede der Kläger, dass sei extrajudizial beim Rat geklagt hätten und dass der vor dem Nieder- und Obergricht anhängige Prozess ein Streit zwischen dem Beklagten und dem schon verstorbenen Nikolaus Wilhelm Fischer und Konsorten wäre
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Kläger: Christian Fischer, Johann Kasimir Faist und Johann Gottlieb Krusch, "Kunstmeister" (Brunnenmeister der Wasserkunst) in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Amt der Drechsler in Hamburg (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis primae; Verurteilung in Abwesenheit zur Einlassung in den Rechtsstreit trotz Vorbehalt und Antrag auf Fristverlängerung in einem Streit um das Recht, Pumpen und Brunnenhölzer herzustellen und zu reparieren; Einrede der Kläger, dass sei extrajudizial beim Rat geklagt hätten und dass der vor dem Nieder- und Obergricht anhängige Prozess ein Streit zwischen dem Beklagten und dem schon verstorbenen Nikolaus Wilhelm Fischer und Konsorten wäre
211-2_H 80 Teil 2
H 850
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1603-1626,1703,1764-1768(1762-1769)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich. Beklagter: Dr. Johann Albert Ruland.- Instanzen: 1. Niedergericht 1737-1739. 2. Obergericht 1739-1762. 3. Reichskammergericht 1764-1768 (1762-1769).- Darin: Auszug aus dem Protokoll der Jahrverwalter der neuen Wasserkunst vor dem alten Millerntor 1603-1626; gerichtlicher Vergleich von 1703 zwischen dem Beklagten Drechsler, über die strittigen Fragen; schematische Skizze von Pumpen.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11157 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ