Vor Rembolt von Rommel ("van Rumell") und Werner von Lahnstein ("van laenstein"), Schöffen von Rheinberg ("Berke") verkaufen die Eheleute Johann und Agnes von Rheinheim ("van Rynhym") dem zeitigen Kellner des Zisterzienser Klosters zu Kamp, Johann von Niephausen ("van nyephuysen") mit "Hälm, Hand und Mund" für 60 Rheinische Gulden eine Erbrente von jährlich 3 Rheinischen Gulden Kölner Währung, haftend auf dem von ihnen selbst bewohnten, auf der Xantener Straße ("xencterstraiten") zu Rheinberg neben einem ihnen zugehörigen anderen Haus, vormals Eigentum Jacobs von Arnheim ("van arnhem") belegenen Haus. Datum anno domini millesiomo quadringentesimo Octuagesimo sabbato proximo post festum sancti ambrosij episcopi.
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Vor Rembolt von Rommel ("van Rumell") und Werner von Lahnstein ("van laenstein"), Schöffen von Rheinberg ("Berke") verkaufen die Eheleute Johann und Agnes von Rheinheim ("van Rynhym") dem zeitigen Kellner des Zisterzienser Klosters zu Kamp, Johann von Niephausen ("van nyephuysen") mit "Hälm, Hand und Mund" für 60 Rheinische Gulden eine Erbrente von jährlich 3 Rheinischen Gulden Kölner Währung, haftend auf dem von ihnen selbst bewohnten, auf der Xantener Straße ("xencterstraiten") zu Rheinberg neben einem ihnen zugehörigen anderen Haus, vormals Eigentum Jacobs von Arnheim ("van arnhem") belegenen Haus. Datum anno domini millesiomo quadringentesimo Octuagesimo sabbato proximo post festum sancti ambrosij episcopi.
AA 0345, 888
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1480 April 08
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Mit den Siegeln Rembolts von Rommel und Werners von Lahnstein.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:28 MESZ