MSWV Naturschutz und Denkmalpflege NW 0434 (Bestand)
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NW 0434 330.41.02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.41. Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr
1948-1983
Naturschutz, Landschaftspflege, Baudenkmalpflege, Bodendenkmalpflege
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Das Referat III B 1 "Denkmalpflege, Denkmalschutz und Denkmalrecht" des Ministers für Landes- und Stadtentwicklung gab am 14.06.1984 164 Stehaktenordner an das Hauptstaatsarchiv ab, die hier unter der Nummer 30/84 akzessioniert wurden und die Bestandsnummer NW 405 erhielten.
Von der Abteilung I B 4 des Ministers für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr gelangten am 07.01.1987 weitere 213 Stehaktenordner in das Hauptstaatsarchiv. Ihre Akzessionsnummer lautet 1/87, die Bestandsnummer NW 434.
NW 434 setzt den Bestand NW 405 fort.
Der Minister für Landes- und Stadtentwicklung ist mit Wirkung vom 4. Juni 1980 errichtet worden. Dabei erhielt er aus dem Geschäftsbereich des Kultusministeriums das Aufgabengebiet Denkmalpflege (Ges.- u. VOBlatt NW v. 18. März 1981). Die Laufzeit der abgegebenen Akten beider Bestände umfaßt die Jahre 1948-1980 mit einer Kernlaufzeit 1958-1979. Die Akten sind also ausschließlich im Kultusministerium entstanden, was der Grund dafür ist, diesem Bestand die Provenienz Kultusministerium zuzulegen.
Nach den Geschäftsverteilungs- und Organisationsplänen ist die Denkmalpflege bearbeitet worden:
ab 20. 0kt. 1956 vom Referat III 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 10. Juli 1959 III K 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 14. Mai 1962 III C 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 1. Okt. 1965 IV A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 1969 V A 3 N.N.
ab 12. Jan. 1970 V A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Wesenberg
ab 1. Sept. 1970 IV A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Wesenberg
ab 15. März 1974 IV A 3 N.N.
ab 15. 0kt. 1974 IV A 3 unter dem Referenten Dr. Memmesheimer
ab 1. Juli 1980 III B 1 unter dem Referenten Dr. Memmesheimer
Der vorliegende Bestand zeichnet sich durch die Serie "Einzelne Objekte der Baudenkmalpflege" aus, die die pflegerischen Maßnahmen an einer Vielzahl von kirchlichen und weltlichen Gebäuden, gestreut über das ganze Land NW, oft sehr detailliert mit Fotos und Plänen nachweist. Diese Serie ist die Fortsetzung der im Findbuch 330.37, Bestand NW 256, verzeichneten, deren Laufzeit die Jahre 1948-1960 umfaßt.
Darüberhinaus hervorzuhebende Aktengruppen betreffen die Verwaltung der Schlösser Augustusburg und Falkenlust, Einzelprojekte der Bodendenkmalpflege sowie technische Denkmäler.
Kassiert wurden vornehmlich Druckkostenzuschüsse, nachrichtliche Mitteilungen anderer Behörden und aus der Verwaltung der Schlösser Akten, die kleinere Anschaffungen und Arbeiten sowie abgewiesene Fremdnutzungsanträge betrafen.
Weitere Akten, die Denkmalpflege dokumentierend, finden sich in den Beständen NW 60, NW 69, NW 81, NW 125 und NW 256.
Vorliegendes Findbuch wurde von Dezember 1987-August 1988 von dem Archivangestellten Holger Wilken angefertigt, geschrieben wurde es von Frau Klatt.
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Das Referat III B 1 "Denkmalpflege, Denkmalschutz und Denkmalrecht" des Ministers für Landes- und Stadtentwicklung gab am 14.06.1984 164 Stehaktenordner an das Hauptstaatsarchiv ab, die hier unter der Nummer 30/84 akzessioniert wurden und die Bestandsnummer NW 405 erhielten.
Von der Abteilung I B 4 des Ministers für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr gelangten am 07.01.1987 weitere 213 Stehaktenordner in das Hauptstaatsarchiv. Ihre Akzessionsnummer lautet 1/87, die Bestandsnummer NW 434.
NW 434 setzt den Bestand NW 405 fort.
Der Minister für Landes- und Stadtentwicklung ist mit Wirkung vom 4. Juni 1980 errichtet worden. Dabei erhielt er aus dem Geschäftsbereich des Kultusministeriums das Aufgabengebiet Denkmalpflege (Ges.- u. VOBlatt NW v. 18. März 1981). Die Laufzeit der abgegebenen Akten beider Bestände umfaßt die Jahre 1948-1980 mit einer Kernlaufzeit 1958-1979. Die Akten sind also ausschließlich im Kultusministerium entstanden, was der Grund dafür ist, diesem Bestand die Provenienz Kultusministerium zuzulegen.
Nach den Geschäftsverteilungs- und Organisationsplänen ist die Denkmalpflege bearbeitet worden:
ab 20. 0kt. 1956 vom Referat III 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 10. Juli 1959 III K 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 14. Mai 1962 III C 2 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 1. Okt. 1965 IV A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Bader
ab 1969 V A 3 N.N.
ab 12. Jan. 1970 V A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Wesenberg
ab 1. Sept. 1970 IV A 3 unter dem Referenten Prof. Dr. Wesenberg
ab 15. März 1974 IV A 3 N.N.
ab 15. 0kt. 1974 IV A 3 unter dem Referenten Dr. Memmesheimer
ab 1. Juli 1980 III B 1 unter dem Referenten Dr. Memmesheimer
Der vorliegende Bestand zeichnet sich durch die Serie "Einzelne Objekte der Baudenkmalpflege" aus, die die pflegerischen Maßnahmen an einer Vielzahl von kirchlichen und weltlichen Gebäuden, gestreut über das ganze Land NW, oft sehr detailliert mit Fotos und Plänen nachweist. Diese Serie ist die Fortsetzung der im Findbuch 330.37, Bestand NW 256, verzeichneten, deren Laufzeit die Jahre 1948-1960 umfaßt.
Darüberhinaus hervorzuhebende Aktengruppen betreffen die Verwaltung der Schlösser Augustusburg und Falkenlust, Einzelprojekte der Bodendenkmalpflege sowie technische Denkmäler.
Kassiert wurden vornehmlich Druckkostenzuschüsse, nachrichtliche Mitteilungen anderer Behörden und aus der Verwaltung der Schlösser Akten, die kleinere Anschaffungen und Arbeiten sowie abgewiesene Fremdnutzungsanträge betrafen.
Weitere Akten, die Denkmalpflege dokumentierend, finden sich in den Beständen NW 60, NW 69, NW 81, NW 125 und NW 256.
Vorliegendes Findbuch wurde von Dezember 1987-August 1988 von dem Archivangestellten Holger Wilken angefertigt, geschrieben wurde es von Frau Klatt.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
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