Oberamt Ravensburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/26 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt/Landratsamt Ravensburg
(1773-) 1806 - 1933
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1810 errichtet; 1842, 1938 und 1973 Sprengeländerungen; 1938 Rechtsnachfolger des Oberamts Waldsee, 1973 des Landkreises Wangen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 385 Akten mit einem Umfang von 19,8 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 193 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Im Jahr 1947 erstellte Karl Lenth das Findbuch.
Im September und Oktober 2007 gab Karin Stolz die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/26 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Verhältnis zu Hohenlohe; kaiserliches Haus; Einweihung der Welfengruft in Weingarten; königliches Haus: Feiern, Orden und Ehrenzeichen; Landesgrenze; Verfassung; Oberamt: Verzeichnisse der Ortsverhältnisse, Gebiets- und Bevölkerungsveränderungen und der Ortsvorsteher und Rechner, Bildung des Bezirks, Oberamtsprotokolle, Befehlsbücher, Normalienbücher, Repertorien, Vermessung und Grenzen des Bezirks; Kunst und Altertümer; Gemeinde: Markungsgrenzen, Einverleibung exemter Güter, Vermögensverwaltung; Erhaltung der Flurkarten und Primärkataster; Staatsbürgerrecht; Heimatlose; Adel; Auswanderung; Gewerbe- und Grundkataster und Güterbücher; Pflaster- und Brückengelder; Kirchen: Einteilung, Bauwesen und Baulasten, Besetzung und Besoldung der Pfarrstellen, Stiftungen, Vermögen; Volksschulen: Organisation, Besoldung, Bauwesen, Hütekinder, Ortsschulräte, Vermögensverwaltung; gewerbliche Fortbildungsschulen; Handarbeit und Frauenarbeitsschulen; Sonntagsschulen; Ablösungen; Beschäftigungsanstalten; Schießstätte; Wassergraben; Brand und Gebäudebrandversicherung; Unruhen, Allgemeines; Überwachung von Anarchisten und von Parteien; vertrauliche Mitteilung des Landeskriminalpolizeiamts Stuttgart; Land- und Forstwirtschaft: Gemeinde- und Stiftungswälder, Ent- und Bewässerungen, Flussregulierungen, landwirtschaftliche Bezirksfeste, Tiroler Hütekinder; Handwerkskammerwahlen; Märkte und Fruchtschrannen; Handelsbetriebe; Eichwesen; Straßen- und Brückenbau; Eisenbahnbau; Fahrweggerechtigkeit; Armenhaus Schlier; Militär: Tiroler gegen Napoleon, Krieg 1870/1871; Krieg 1914ff.: Behandlung von Ausländern, Kriegsgefangene, Flüchtlinge, Kriegswirtschaft, Einwohnerwehren.
Behördengeschichte
1810 errichtet; 1842, 1938 und 1973 Sprengeländerungen; 1938 Rechtsnachfolger des Oberamts Waldsee, 1973 des Landkreises Wangen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 385 Akten mit einem Umfang von 19,8 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 193 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Im Jahr 1947 erstellte Karl Lenth das Findbuch.
Im September und Oktober 2007 gab Karin Stolz die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/26 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Verhältnis zu Hohenlohe; kaiserliches Haus; Einweihung der Welfengruft in Weingarten; königliches Haus: Feiern, Orden und Ehrenzeichen; Landesgrenze; Verfassung; Oberamt: Verzeichnisse der Ortsverhältnisse, Gebiets- und Bevölkerungsveränderungen und der Ortsvorsteher und Rechner, Bildung des Bezirks, Oberamtsprotokolle, Befehlsbücher, Normalienbücher, Repertorien, Vermessung und Grenzen des Bezirks; Kunst und Altertümer; Gemeinde: Markungsgrenzen, Einverleibung exemter Güter, Vermögensverwaltung; Erhaltung der Flurkarten und Primärkataster; Staatsbürgerrecht; Heimatlose; Adel; Auswanderung; Gewerbe- und Grundkataster und Güterbücher; Pflaster- und Brückengelder; Kirchen: Einteilung, Bauwesen und Baulasten, Besetzung und Besoldung der Pfarrstellen, Stiftungen, Vermögen; Volksschulen: Organisation, Besoldung, Bauwesen, Hütekinder, Ortsschulräte, Vermögensverwaltung; gewerbliche Fortbildungsschulen; Handarbeit und Frauenarbeitsschulen; Sonntagsschulen; Ablösungen; Beschäftigungsanstalten; Schießstätte; Wassergraben; Brand und Gebäudebrandversicherung; Unruhen, Allgemeines; Überwachung von Anarchisten und von Parteien; vertrauliche Mitteilung des Landeskriminalpolizeiamts Stuttgart; Land- und Forstwirtschaft: Gemeinde- und Stiftungswälder, Ent- und Bewässerungen, Flussregulierungen, landwirtschaftliche Bezirksfeste, Tiroler Hütekinder; Handwerkskammerwahlen; Märkte und Fruchtschrannen; Handelsbetriebe; Eichwesen; Straßen- und Brückenbau; Eisenbahnbau; Fahrweggerechtigkeit; Armenhaus Schlier; Militär: Tiroler gegen Napoleon, Krieg 1870/1871; Krieg 1914ff.: Behandlung von Ausländern, Kriegsgefangene, Flüchtlinge, Kriegswirtschaft, Einwohnerwehren.
383 Akten, 2 Bände (19,8 lfd.m)
Bestand
Ravensburg RV; Oberamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ