Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Johan
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U 6
A III 32 Neersdommer Mühle
Neersdommer Mühle >> Urkunden der Familie Kaufmanns in Hüls
1510 April 27
Regest: Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Johan Pelman de Kempen, der. Col. dioc., aufgenommen vor den Zeugen Gotfrid Bremans und Leonius Rhayn über einen Verkauf, den die Eheleute Johannes und Belathen Busschen, Kempener Pfarrkinder, mit dem gegenwärtigen Herrn Konrad Wilhelmi, Pastor zu Gymbach, abgeschlossen haben über 11 Morgen Land, die teils bei Nouwe to Hulbuss, Magister Henrich ter Meysen und am Weg längs dem Kraenpuyll, teils bei Rab to Boengen, am Breidtweg, bei Johann Hyllenpoet, Heynken Cluyckyns und Richard Scholten liegen. Es folgen die Verkaufsbedingungen. Kempen, im Haus der Alheydis Bloem
Ausf. Pgt. mit Signet des J.P.d.K.
Urkunden
Laut Dorsalvermerk kamen die 11 Morgen des Jan ten Buyschen zum Wilhelmshof.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:35 MEZ