Schenk Karl von Limpurg beurkundet, dass er bei Antritt seiner Regierung anno 1608 von seinem Bruder Schenk Albrecht 8000 fl., auf Petri Cathedra mit 400 fl., zu verzinsen, aufgenommen habe. Da beide Brüder als Erbe von ihrem Vater Schenk Johann bei Herzog Joh. Friedr. von Württemberg zu gleichem Anteil 9000 fl. Kap. seit 1.2.1588 stehen haben, die dessen Vater Herzog Friedrich bei Gräfin Eleonore aufgenommen habe, so tritt Schenk Karl seinen Anteil von 4500 fl. an seinen Bruder ab und verpflichtet sich, den Rest von 3500 fl. mit 175 fl. jährl. zu verzinsen. Laut Rückvermerk wurden mit Schenk Christian Ludwig (Sohn Albrechts) 22.2.1631 2400 fl. Schuld verrechnet; der Rest von 1100 fl. wird Schenk Joachim Gottfried, dessen Bruder, als Gläubiger mit 55 fl. verzinst.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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