Verkauf des von Kloster Hersfeld zu Lehen gehenden Zehnten in Hustede an Cappel durch die Ritter von Sondheim und Wernswig
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Urk. 18, 52
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1254 Aug. 11
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
Homberg, 1254 August 11
Ausf. Perg. - 3 Sg. anh.: 1. DreieckSg. Konrads von Hebel (besch.); U.: [...]E HEVE[L]DE. 2. DreieckSg. Volperts von Borken (besch.); U.: SIGIL[...] VOLPTI [...]RKEN. 3. DreieckSg. der Stadt Homberg, Abb.: Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.5-7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Hoenberg anno gratie 1254, indictione 12a, in crastino beati Laurentii martiris et leuite
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Ritter Hartmann von Sondheim (Suntheim) und Albert (von Wernswig) sowie Konrad und Antonia von Wernswig mit ihren Söhnen Johann und Konrad bekunden, daß sie gemeinsam, einmütig und nach reiflicher Überlegung (collecta manu, vnanimi et deliberato consilio) den Zehnten in Hustede, den sie vom Kloster Hersfeld zu Lehen getragen hatten, dem Stift und Konvent Joh. bapt. zu Cappel für 13 mr. verkauft hätten. Zur größeren Sicherheit (propter cautele maioris habundantiam) lassen sie ihn dem Abt Werner von Hersfeld auf, um ihn an Cappel zu übertragen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) In Hustede. (14.Jh.) In Hustede (um 1525) de decima
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban, Konrad von Hebel (Hebilde) Landvogt (prouincialis aduocatus), Volpert von Borken (Borkin), Ludwig Vogt (aduocatus) und Widekind von Holzheim 'qui cum prouisoribus ecclesie receperunt'
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter und Brüder Eberhard, Konrad und Widerold Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Schöffen Eberhard ehemaliger Schultheiß, Wigand, Gerbert, Heinrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Giselbert Abt von Cappel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad von Hebel, Volpert (W.) von Borken und die Stadt Homberg (burgenses de Hoenberg)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift: Kopiar K 270, 95r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.188 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Ritter Hartmann von Sondheim (Suntheim) und Albert (von Wernswig) sowie Konrad und Antonia von Wernswig mit ihren Söhnen Johann und Konrad bekunden, daß sie gemeinsam, einmütig und nach reiflicher Überlegung (collecta manu, vnanimi et deliberato consilio) den Zehnten in Hustede, den sie vom Kloster Hersfeld zu Lehen getragen hatten, dem Stift und Konvent Joh. bapt. zu Cappel für 13 mr. verkauft hätten. Zur größeren Sicherheit (propter cautele maioris habundantiam) lassen sie ihn dem Abt Werner von Hersfeld auf, um ihn an Cappel zu übertragen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) In Hustede. (14.Jh.) In Hustede (um 1525) de decima
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban, Konrad von Hebel (Hebilde) Landvogt (prouincialis aduocatus), Volpert von Borken (Borkin), Ludwig Vogt (aduocatus) und Widekind von Holzheim 'qui cum prouisoribus ecclesie receperunt'
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter und Brüder Eberhard, Konrad und Widerold Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Schöffen Eberhard ehemaliger Schultheiß, Wigand, Gerbert, Heinrich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Giselbert Abt von Cappel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad von Hebel, Volpert (W.) von Borken und die Stadt Homberg (burgenses de Hoenberg)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift: Kopiar K 270, 95r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.188 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ