Dietrich Graf zu Sayn schreibt seinem Getreuen, dem Konrad Vogt von Elspe, was ihm derselbe von 40 Gulden und von dem Stücke Weins geschrieben, habe er gut verstanden, und lasse ihn wissen, dass er wünsche, er (Konrad) möge sich zu ihm verfügen, dann wollte er, Graf, ihm seine Meinung von einem und dem anderen sagen, sodass er damit wohl zufrieden sein sollte. Da er, der Graf, ihm sodann eine Botschaft befohlen habe, so vernehme er keine Antwort, was ihn sehr befremde, da er sich auf ihn verlassen habe ('nach dem ich dar ane myne glauben zo dir gestalt han'); denn hätte er, Konrad, ihm, dem Grafen, solche Botschaft befohlen, so hätte er sich fleißig darin gearbeitet, wie er auch ihm zugetraut hätte, danach, wie sie untereinander ständen; und wann er, Konrad, zu ihm, Grafen, komme, so wolle er ihn wegen des Weines gütlich ausrichten.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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