Bischof Hermann von Würzburg beurkundet, dass Genehardus, Kanonikus zu Onolsbach, dem Kloster St. Maria in Ahusen 25 Joch Acker, [in Ansbach] gegen den Lerchenberc und das Wolfetal zu und bei der Brücke gegen Schalkusen zu gelegen, 1 Wiese gegen Iwe (Eyb) zu gelegen und 3 Hofstätten, 2 bei dem Bremmuzel ("apud Brenimuzelum") und 1 bei Marquard dem ehemaligen Mesner ("ecclesiasticus"), gegen Lerpurh (Lehrberg) zu gelegen, übergeben habe, aus deren Erträgnissen ein Jahrtag für ihn gestalten werden solle, an dem den Kanonikern in Onolsbach 20 d., der Rest der Einkünfte dem Konvente in Ahusen verteilt werden solle. - Mitsiegler: Das Kloster Ahusen - Zeugen: Elgerus, Dekan; Berthold, Scholastikus; Friderich, Kustos; Heinrich von Nurenberc; Thietrich von Hoenberc, Cu{o}nradus, viceplebanus; Heinrich Kämmerer von Steinach, Propst Cristan von Solenhouen; Euerhard, Prior von Heidenheim; Heinrich von Mulebach; Otto, Pfarrer von Tiningen; Heinrich, Pfarrer von Meingen.
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Bischof Hermann von Würzburg beurkundet, dass Genehardus, Kanonikus zu Onolsbach, dem Kloster St. Maria in Ahusen 25 Joch Acker, [in Ansbach] gegen den Lerchenberc und das Wolfetal zu und bei der Brücke gegen Schalkusen zu gelegen, 1 Wiese gegen Iwe (Eyb) zu gelegen und 3 Hofstätten, 2 bei dem Bremmuzel ("apud Brenimuzelum") und 1 bei Marquard dem ehemaligen Mesner ("ecclesiasticus"), gegen Lerpurh (Lehrberg) zu gelegen, übergeben habe, aus deren Erträgnissen ein Jahrtag für ihn gestalten werden solle, an dem den Kanonikern in Onolsbach 20 d., der Rest der Einkünfte dem Konvente in Ahusen verteilt werden solle. - Mitsiegler: Das Kloster Ahusen - Zeugen: Elgerus, Dekan; Berthold, Scholastikus; Friderich, Kustos; Heinrich von Nurenberc; Thietrich von Hoenberc, Cu{o}nradus, viceplebanus; Heinrich Kämmerer von Steinach, Propst Cristan von Solenhouen; Euerhard, Prior von Heidenheim; Heinrich von Mulebach; Otto, Pfarrer von Tiningen; Heinrich, Pfarrer von Meingen.
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 1268
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992)
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) >> 5. Kloster Auhausen
1245
Hinweis: Das Datum lautet 1240; die Urkunde gehört jedoch, womit auch die Regierungsjahre übereinstimmen, in das Jahr 1245 (vgl. das vorige Regest). In der Datumszeile ist nach XL (M°CCXL)..... eine kleine Lücke, in welche V° einzusetzen offenbar vergessen wurde.
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Das Siegel des Bischofs fehlt, das des Klosters Auhausen ist am Rande beschädigt.
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Literatur: Regesten: Reg. boic. II, 309
Originaldatierung: actum anno gracie M°CC°XL; pontif. nostri anno XX°
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1245
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Literatur: Regesten: Reg. boic. II, 309
Originaldatierung: actum anno gracie M°CC°XL; pontif. nostri anno XX°
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1245
Hermann (Bischof von Würzburg 1225-1254)
Genehardus (Kanonikus zu Ansbach)
Marquard (ehemaliger Mesner)
Elgerus (Dekan)
Berthold (Scholastikus)
Friedrich (Kustos)
Nürnberg, Heinrich von
Hohenberg, Dietrich von
Konrad (viceplebanus)
Heinrich (Kämmerer von Steinach)
Cristan (Propst von Solnhofen)
Euerhard (Prior von Heidenheim)
Mühlbach, Heinrich von
Otto (Pfarrer von Deiningen)
Heinrich (Pfarrer von Meingen oder Meiningen)
Würzburg, Bischof
Ansbach, St. Gumbtertusstift
Auhausen (Lkr. Donau-Ries), Kloster
Schalkhausen (Gde. Ansbach)
Eyb (Gde. Ansbach)
Lehrberg (Lkr. Ansbach)
Auhausen (Lkr. Donau-Ries), Konvent
Steinach, Kämmerer
Solnhofen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Propst
Heidenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Prior
Deiningen (Lkr. Donau-Ries)
Meiningen, Pfarrer (?)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Fürstentum Ansbach, Auffangbestand, Misch- und Pertinenzbestände, Zugänge aus anderen Archiven (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) (Bestand)
- 5. Kloster Auhausen (Gliederung)