Erbliche Verpachtung von Grundstücken bei Ziegenhain
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Urk. 18, 360
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1362 Sept. 14
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1360-1364
1362 September 14
Ausf. Perg. - RundSg. Johann Waldvogels anh. U.: S IOHIS WALTVOGIL, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.292 Nr.13
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1362 ipso die Exaltacio sancte crucis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Schungke und seine Ehefrau Sophie (Fye) bekunden für sich und ihre Erben, daß sie dem Abt und Konvent von Cappel jährlich auf den 12. Tag (vff den czwlfften tag) 1 lb.d. Treysaer W. von einer Wiese gen. die Forstwiese, gelegen vor dem Jungholz vor Ziegenhain (oben vor dem Junghulcze vor Cyginhain), und von einem angrenzenden Acker, die das Stift ihnen und ihren Erben um den genannten Zins erblich geliehen (geluwen) hat, zu zahlen haben. Bei säumiger Zinszahlung können sich Abt und Konvent an ihre Wiese und ihren Acker halten bis der Zins gegeben ist.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Obir die Forstwissen vor dem Jungholcze bie Czegenhayn, die gildet noch vnsen hern in das Sichhusz czu Steina als die zu lest die Volkern hatte mit dem acker xxviii s.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann Waldvogel (Waltfogel) zu Ziegenhain auf Bitten der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 146r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.267 Anm.2
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad Schungke und seine Ehefrau Sophie (Fye) bekunden für sich und ihre Erben, daß sie dem Abt und Konvent von Cappel jährlich auf den 12. Tag (vff den czwlfften tag) 1 lb.d. Treysaer W. von einer Wiese gen. die Forstwiese, gelegen vor dem Jungholz vor Ziegenhain (oben vor dem Junghulcze vor Cyginhain), und von einem angrenzenden Acker, die das Stift ihnen und ihren Erben um den genannten Zins erblich geliehen (geluwen) hat, zu zahlen haben. Bei säumiger Zinszahlung können sich Abt und Konvent an ihre Wiese und ihren Acker halten bis der Zins gegeben ist.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Obir die Forstwissen vor dem Jungholcze bie Czegenhayn, die gildet noch vnsen hern in das Sichhusz czu Steina als die zu lest die Volkern hatte mit dem acker xxviii s.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann Waldvogel (Waltfogel) zu Ziegenhain auf Bitten der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 146r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.267 Anm.2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ