Verhältnis zur Militärregierung
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 2 T 1 Nr. 3
100/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 2 T 1 Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern
Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern >> 1. Verhältnis zur Militärregierung und zum Ausland >> 1.1. Verhältnis zur Militärregierung
1945-1950 (1956)
Enthält: Genehmigung von deutschen Vorschriften durch die Militärregierung; Organisation der Postverwaltung; Befugnisse der deutschen Regierungen in der französischen Besatzungszone; Erkundigung französischer Dienststellen über die wirtschaftlichen Verhältnisse unter der Besatzungsmacht; Heranziehung von Haushaltsmitteln des Landes Württemberg-Hohenzollern zur Deckung von OFICOMEX-Defiziten; kurzer Bericht des Staatspräsidenten Bock an die Militärregierung über die anstehende Währungsreform, die Ernährungslage, die Rohstoffwirtschaft, die Demontagen sowie über die Finanz- und Wirtschaftslage; Umstellung des Grundpfandrechts; Veröffentlichungen im Journal Officiel; Bekanntgabe von Kraftloserklärungen von Sparkassenbüchern; Erweiterung der Zuständigkeiten der deutschen Behörden; Regelung des Schriftverkehrs zwischen deutschen und französischen Dienststellen; Verfahren bei nicht mit den gesetzlichen Vorgaben übereinstimmenden Weisungen der Militärregierung an deutsche Dienststellen; Alliierte Hohe Kommission: Zeitungsausschnitte, Satzung; gnadenweise Befreiung von der Meldepflicht für Offiziere der ehemaligen deutschen Wehrmacht für das Jahr 1949; Bericht über den Besuch des Gouverneurs Widmer in Münsingen am 29.4.1950; Kernpunkte der Rede McCloys vom 6.2.1950 in Stuttgart; Wortlaut der Rede des US-Hochkommissars John J. McCloy in nichtamtlicher Übersetzung (Zeitungsausschnitt "Die Neue Zeit"); Ausstellung "Goethe in Frankreich" in Paris; Beschwerden über den Kreisdelegierten der Militärregierung in Wangen im Allgäu, Capitaine Louis Hubert; körperliche Misshandlung zweier deutscher Flüchtlingsfrauen durch den Kommandanten des Truppenübungsplatzes Münsingen; Entwurf einer gemeinsamen Erklärung von CDU, SPD und DVP in Württemberg-Hohenzollern zu Äußerungen des General de Gaulle; Denkschrift "Unsere Stellung zu den Besatzungsmächten" von Dr. Gustav von Schmoller; Glückwunschschreiben des Staatspräsidenten Müller an den Gouverneur Widmer wegen dessen Auszeichnung durch den Oberkommandierenden der amerikanischen Truppen in Europa; Beurkundung des Personenstands von französischen Staatsangehörigen, die sich in der Besatzungszone aufhalten; Festsetzung der Preise von Produkten und Dienstleistungen durch französische Behörden aufgrund großer Diskrepanzen zwischen Bizone und französischer Zone seit der Währungsreform; Niederschrift über die Bürgermeisterversammlung des Kreises Tuttlingen vom 21.9.1948; Verkehr der politischen Parteien mit den Besatzungsbehörden; Erhöhung der Industriepreise; Vorbereitung einer Regierungserklärung zur Demontagefrage, Dezember 1947; Bericht über eine Besprechung bei Gouverneur Widmer am 4.12.1947; Räumlichkeiten in Tübingen, Brunnenstraße 34, für das Kultministerium; Fragebogen der Militärregierung zur Ermittlung der Stimmungslage in der Bevölkerung; Bericht über eine Besprechung bei Gouverneur Widmer am 13.11.1947; Anwerbung von deutschen Freiwilligen für den Bergbau in Frankreich; Auftrag und Honorar für die Ausarbeitung eines Besatzungsstatuts; Verkehr deutscher Beamter der amerikanischen und britischen Zone mit deutschen Beamten der französischen Zone; Bericht von Prof. Carlo Schmid an den Ministerpräsidenten Reinhold Maier über die Haltung der französischen Dienststellen zu den Kompetenzen der Vertreter der württembergischen Ministerien als Landesdirektoren in Tübingen und über den Amtsantritt des Gouverneurs Widmer (Bl. 279)
Darin: Frankreichs agrarpolitische Mission. Sonderdruck aus Nr. 110 der Halbmonatsschrift "Die Gegenwart" von Dr. agr. Kurt Krebs, Diplomlandwirt und Regierungsdirektor im Landwirtschaftsministerium Württemberg-Hohenzollern [o.J.]
Darin: Frankreichs agrarpolitische Mission. Sonderdruck aus Nr. 110 der Halbmonatsschrift "Die Gegenwart" von Dr. agr. Kurt Krebs, Diplomlandwirt und Regierungsdirektor im Landwirtschaftsministerium Württemberg-Hohenzollern [o.J.]
Staatskanzlei Württemberg-Hohenzollern
Archivale
Hubert, Louis; Kreisdelegierter der Militärregierung
Krebs, Kurt, Dr.
Frankreich [F]; Bergbau
Münsingen RT
Münsingen RT; Truppenübungsplatz
Paris [F]; Ausstellung "Goethe in Frankreich"
Tübingen TÜ; Brunnenstraße 34
Wangen im Allgäu RV; Kreisdelegierter
Ausstellungen
Bergbau
Besatzungsstatut
Bizone
Demontage
Ernährungslage
Flüchtlinge
Goethe-Ausstellung
Gouverneursbesprechungen
Journal Officiel
Misshandlung
Offiziere
Politische Parteien
Post
Preisbestimmung
Regierungserklärung
Truppenübungsplatz Münsingen
Währungsreform
Wehrmachtsangehörige
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
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