Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, sowie Bürgermeister und Rat von Ravensburg vergleichen sich in der Güte in einer Weidestreitigkeit zwischen dem weingartischen Lehenmann Hans Dreher, Müller auf der Gattenmühle einerseits, Jakob Buchmüller, Peter Eberlin und Hans Dreer, Lehenmeier des Seelhauses Ravensburg in Ringenhausen andererseits. Die Vergleichsverhandlungen führten Dr. iur. Ambrosius Graf, Landvogteiverwalter in Schwaben als Obrigkeit sowie auf Seiten Weingartens Georg Tanner, Großkeller, Dr. iur. Albrecht Everhardt, Syndikus, und Oberamtmann Hans Georg Gemperlin, auf Seiten der Stadt Michael Mack, Bürgermeister und Seelhauspfleger, Dr. iur. Hans Jakob Tafinger und Samuel Keck d.A., Spitalschreiber.
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Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, sowie Bürgermeister und Rat von Ravensburg vergleichen sich in der Güte in einer Weidestreitigkeit zwischen dem weingartischen Lehenmann Hans Dreher, Müller auf der Gattenmühle einerseits, Jakob Buchmüller, Peter Eberlin und Hans Dreer, Lehenmeier des Seelhauses Ravensburg in Ringenhausen andererseits. Die Vergleichsverhandlungen führten Dr. iur. Ambrosius Graf, Landvogteiverwalter in Schwaben als Obrigkeit sowie auf Seiten Weingartens Georg Tanner, Großkeller, Dr. iur. Albrecht Everhardt, Syndikus, und Oberamtmann Hans Georg Gemperlin, auf Seiten der Stadt Michael Mack, Bürgermeister und Seelhauspfleger, Dr. iur. Hans Jakob Tafinger und Samuel Keck d.A., Spitalschreiber.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1071
B 515 U 1071
Hasenweiler Amt fasc. 016 n. 07
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1601 Juli 13 (den dreizehenden tag des monnats Julii)
18,7 x 64,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt von Weingarten
Empfänger: Bürgermeister und Rat von Ravensburg
Siegler: Aussteller, Stadt Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel
Empfänger: Bürgermeister und Rat von Ravensburg
Siegler: Aussteller, Stadt Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel
Buchmüller, Jakob
Dreer, Hans
Dreher, Hans
Eberlin, Peter
Everhardt, Albrecht; Dr. iur., Rat und Syndikus
Gemperlin, Hans Georg; Oberamtmann
Graf, Ambrosius; Jurist, Landvogteiverwalter
Keck, Samuel d.Ä., Spitalschreiber
Mack, Michael; Bürgermeister
Tafinger, Johann Jakob; Jurist, ca. 16./17. Jh.
Tanner, Georg, Großkeller
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Gattenmühle : Hasenweiler, Horgenzell RV; Einwohner
Ravensburg RV; Bürgermeister und Rat
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Heiliggeistspital, Schreiber
Ravensburg RV; Seelhaus
Ravensburg RV; Seelhaus, Pfleger
Ringenhausen : Hasenweiler, Horgenzell RV; Einwohner
Schwaben, Landvogtei; Verwalter
Weingarten RV; Kloster, Großkeller
Weingarten RV; Kloster, Oberamtmann
Weingarten RV; Kloster, Syndikus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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