Graf Heinrich von Nassau und seine Söhne Otto und Heinrich bekennen, daß sie sich durch Vermittelung des Sifrid von Wittgenstein, Schwagers des Grafen Heinrich, verglichen haben und den Angehörigen des Geschlechts von Bicken, nämlich Eckart, Ludwig und Adolf, Söhnen des Herrn Philipp, Eckart und Heidenrich, Söhnen des Gerhard, Konrad Sohn Herrn Konrads, den Kindern Philipps und den Töchtern Herrn Konrads, mit den Bestimmungen über den Verkauf der Bickenschen Güter in der Herborner Mark usw. wie in der Originalurkunde vom folgenden Tag (U 251 - siehe 1336 Mai 21). Siegler: die Aussteller und Graf Sifrid von Wittgenstein.
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Graf Heinrich von Nassau und seine Söhne Otto und Heinrich bekennen, daß sie sich durch Vermittelung des Sifrid von Wittgenstein, Schwagers des Grafen Heinrich, verglichen haben und den Angehörigen des Geschlechts von Bicken, nämlich Eckart, Ludwig und Adolf, Söhnen des Herrn Philipp, Eckart und Heidenrich, Söhnen des Gerhard, Konrad Sohn Herrn Konrads, den Kindern Philipps und den Töchtern Herrn Konrads, mit den Bestimmungen über den Verkauf der Bickenschen Güter in der Herborner Mark usw. wie in der Originalurkunde vom folgenden Tag (U 251 - siehe 1336 Mai 21). Siegler: die Aussteller und Graf Sifrid von Wittgenstein.
170 I, U 250
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1326-1350 >> 1336
1336 Mai 20
2 Abschriften, Papier, 18. Jh. nach dem Aktenstück B 952 Bl. 1 und B 954 Bl. 32, 33 in Abt. 171
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ