Personalsachen I: Diener und Ortsvorsteher (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-Rep. 40b/d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Freudenbergisches Archiv >> Selekte und Sammlungen >> Diener- und Personalakten
1581-1969
Inhalt und Bewertung
Weitere, jüngere Personalakten werden in Bestand Rep. 218 (Domänenkanzlei) verwahrt.
Einleitung: In dem Bestand sind sowohl auf Personen als auch auf Stellen bezogene Akten enthalten. Bisher waren sie über das alte Repertorium oder über eine bestandsübergreifende Datenbank nutzbar, nun liegt auch ein bestandsspezifisches Findbuch vor. In dem im 18. Jahrhundert angelegten, handschriftlichen Repertorium zum Bestand Rep. 40b befinden sich mehrere spätere Nachträge. Die als Altrepertorien vorhandenen Verzeichnisse Rep. 40a und Rep. 40c sind ungültig. Beim Verkauf der fürstlichen Archive an das Land Baden-Württemberg und bei der darauf folgenden Revision umfasste der Bestand Rep. 40 insgesamt 404 Nummern. Damals befanden sich am Ende des Bestandes in alphabetischer Reihenfolge Personalakten fürstlicher Diener aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Zwei Jahre danach fertigte der Archivangestellte Manfred Sziele darüber ein handschriftliches Verzeichnis. Dabei setzte er die Nummernfolge fort, verwendete jedoch statt der ursprünglichen Bestandsbezeichnung Rep. 40b zur Unterscheidung nun Rep. 40d. Danach umfasste der Gesamtbestand 719 Nummern. Weiterer Zuwachs kam durch Ordnungsarbeiten von Dr. Robert Meier nach dem Jahr 2000 dazu. Derzeit umfasst der Bestand 672 Akten in 8,9 lfd.m. Die Nummern reichen bis 732, da einige fehlen. Die Eingabe in das Verzeichnungsprogramm Scope erledigte Sabine Thaller, die Redaktion erfolgte durch Martina Heine. Die Gliederung erfolgte nach dem Alphabet der Familiennamen, innerhalb der Buchstaben chronologisch. Ausnahmen bilden die Gliederungspunkte Allgemein und Schultheißendienst. Unterlagen ab 1870 gehören weiterhin dem Fürstenhaus und unterliegen den Bedingungen eines Hinterlegungsvertrags. Sie können im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aber genauso benutzt werden wie die älteren Akten, die dem Land Baden-Württemberg gehören. Bei jüngeren Akten sind die erweiterten Sperrfristen zu beachten, da es sich um personenbezogene Akten handelt. Bronnbach, Juli 2013 Martina Heine
Weitere, jüngere Personalakten werden in Bestand Rep. 218 (Domänenkanzlei) verwahrt.
Einleitung: In dem Bestand sind sowohl auf Personen als auch auf Stellen bezogene Akten enthalten. Bisher waren sie über das alte Repertorium oder über eine bestandsübergreifende Datenbank nutzbar, nun liegt auch ein bestandsspezifisches Findbuch vor. In dem im 18. Jahrhundert angelegten, handschriftlichen Repertorium zum Bestand Rep. 40b befinden sich mehrere spätere Nachträge. Die als Altrepertorien vorhandenen Verzeichnisse Rep. 40a und Rep. 40c sind ungültig. Beim Verkauf der fürstlichen Archive an das Land Baden-Württemberg und bei der darauf folgenden Revision umfasste der Bestand Rep. 40 insgesamt 404 Nummern. Damals befanden sich am Ende des Bestandes in alphabetischer Reihenfolge Personalakten fürstlicher Diener aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Zwei Jahre danach fertigte der Archivangestellte Manfred Sziele darüber ein handschriftliches Verzeichnis. Dabei setzte er die Nummernfolge fort, verwendete jedoch statt der ursprünglichen Bestandsbezeichnung Rep. 40b zur Unterscheidung nun Rep. 40d. Danach umfasste der Gesamtbestand 719 Nummern. Weiterer Zuwachs kam durch Ordnungsarbeiten von Dr. Robert Meier nach dem Jahr 2000 dazu. Derzeit umfasst der Bestand 672 Akten in 8,9 lfd.m. Die Nummern reichen bis 732, da einige fehlen. Die Eingabe in das Verzeichnungsprogramm Scope erledigte Sabine Thaller, die Redaktion erfolgte durch Martina Heine. Die Gliederung erfolgte nach dem Alphabet der Familiennamen, innerhalb der Buchstaben chronologisch. Ausnahmen bilden die Gliederungspunkte Allgemein und Schultheißendienst. Unterlagen ab 1870 gehören weiterhin dem Fürstenhaus und unterliegen den Bedingungen eines Hinterlegungsvertrags. Sie können im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aber genauso benutzt werden wie die älteren Akten, die dem Land Baden-Württemberg gehören. Bei jüngeren Akten sind die erweiterten Sperrfristen zu beachten, da es sich um personenbezogene Akten handelt. Bronnbach, Juli 2013 Martina Heine
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ