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Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Bestand
UAT 851/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nn Nachlässe S >> Matthias Schramm (1928-2005)
1946-2002
Bestandsbeschreibung: Nachlass Matthias Schramm übernommen am 29.08.2022 von Familie Schramm aus Dußlingen.
1. Biographische Daten
Matthias Schramm:
geboren am 6. Februar 1928 in Paris (Frankreich)
gestorben am 24. Januar 2005 in Tübingen
1946 Abitur in Kassel, Hessen
Seit dem Wintersemester 1946/47 Studium der Mathematik, Klassischen Philologie und Orientalistik an der Univesität Marburg a. d. L. und Frankfurt a. M. sowie das Erlernen von Arabisch.
1955 bei Willy Hartner (1905-1981) mit "Die Bedeutung der Bewegungslehre des Aristoteles für seine beiden Lösungen der zenonischen Paradoxie" promoviert.
1960 ebenfalls bei Willy Hartner mit "Ibn Al-Haythams Weg zur Physik" habilitiert.
1966 an der Universität Oxford und Mitglied in der "Internationalen Akademie für die Geschichte der Naturwissenschaften".
Von 1967-1996 am neu geschaffenen Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte (Institut für Geschichte der Naturwissenschaft) an der Universität Tübingen.
1996 Emeritierung.
2002 zum Honorarprofessor an der Universität Ulm ernannt.
2. Zum Bestand
Der Bestand wurde 2022 übernommen. Er enthält größtenteils Typo- und Manuskripte zu Veröffentlichungen, Vorträgen, Seminaren o. ä. Ebenso finden sich sowohl seine private wie seine dienstliche Korrespondenz im Nachlass.
Große Teile seiner Aufzeichnungen sind als Stenographien - einer Kurzschrift - erhalten und nicht immer als Typoskript in Druckschrift erstellt.
Die Systematik, die Matthias Schramm zum Sortieren seiner Unterlagen angewendet hat, ist in den meisten Fällen beibehalten worden (dies betrifft auch seine "Miscellanea" Unterlagen). Wo kein Ordnungssystem erkennbar war, ist thematisch erschlossen worden.
Ein weiterer Nachlassteil wird im Archiv des Deutschen Museums in München verwahrt.
Inhalt:
1) Korrespondenz
Privat (7 Nrn, 1959, 1979-1993)
Universität Tübingen (17 Nrn, 1971-1998)
Universität Ulm (3 Nrn, 1989-1996, 1992, 2002)
Gutachten (3 Nrn, 1972, 1979-1981, 1998)
Körperschaften (9 Nrn, 1981-1990)
National (11 Nrn, 1981-1998)
International (7 Nrn, 1980-1992)
2) Universität Tübingen
Studium (6 Nrn, 1946-1963)
Professur (2 Nrn, o. D.)
Vorlesungsskripte (35 Nrn, 1967-1993)
Seminarskripte (1 Nr, 1981-1983)
3) Vorträgee, Tagungen und Seminare
National (27 Nrn, 1976-1998)
International (4 Nrn, 1981, 1993, 1996, 1998)
4) Manuskripte und Veröffentlichungen
Geschichte der Naturwissenschaft (10 Nrn, 1983-2000)
Astronomie und Chronologie der Maya (6 Nrn, 1980, 1982)
Arabisch-Islamische Wissenschaft (9 Nrn, 1991-2002)
Mathematik und Algebra (4 Nrn, 1988-1990)
Statistik und Wahrscheinlichkeit (7 Nrn, 1998)
Geometrie und Astronomie (12 Nrn, 1988-1993, 1999, 2002)
Optik (6 Nrn, 1986, 1990-1991)
Logik und Mengen (3 Nrn, o. D.)
Elektrodynamik und Mechanik (2 Nrn, 1986-1993)
Berechnungen/Programme/Notizen (5 Nrn, 1968, 1987)
Festschriften (1 Nr, 1994-2000)
Miscellanea/Sonstiges (15 Nrn, 1989, 1994-1997)
5) Sonstiges
"Begegnungen II". Mappe mit 20 Zeichnungen von Werner Schramm (Vater) (1 Nr, [1970])
09.01.2024, David Kuhner (studentische Hilfskraft)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.