Akten des Landgrafen Philipp: Abschied. (Die Anlagen hierzu bilden die folgenden Nummern 1537-1539 (1540).)
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3, 1536
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.15 Braunschweig-Wolfenbüttel
März 1546
Enthält: 1546 März 31. Tag in Wolfenbüttel. Entsendung einer Untersuchungskommission des Schmalkaldischen Bundes gemäß dem Beschlusse des letzten Schmalkaldischen Bundestages in Frankfurt. Mitglieder der Kommission: Haubold Pflug Hauptmann zu Altenburg wegen Kursachsen, Jost Rau zu Holzhausen Amtmann in Schotten wegen Hessen, Bürgermeister Ort zum Jungen und Klaus Bronn wegen Frankfurt und der andern oberländischen Städte, Bürgermeister Franz Kale wegen der Stadt Braunschweig und der übrigen sächsischen See- und Hansestädte. Anfertigung von vergleichenden Auszügen über die Finanzen des Landes in den Jahren 1539, 1540 und 1541 gegenüber 1544, wodurch sich herausstellt, daß die Einkünfte sich unter der sächsisch-hessischen Verwaltung erheblich verringert haben. Die Ursachen dieser Erscheinung und Mittel, wie das Einkommen des Landes zu steigern sei. Die Rechnungen der Klöster sollen abgehört, ein Auszug darüber gemacht und dieser auf nächstem Schmalkaldischen Bundestage vorgelegt werden. Übersicht über die Verluste des Landes seit Beginn der interimistischen Verwaltung, die gleichfalls den Ständen vorgelegt werden soll. Vergeblicher Versuch, von wolfenbüttelischen Adligen, die zu Herzog Heinrichs Zeiten Beamte gewesen sind, gutachtliche Äußerungen zu erlangen, wie dem Lande aufzuhelfen sei. Untersuchung über die Übergabe des Hauses Steinbrück sowie der Klagen der Stadt Helmstedt gegen den Hauptmann zu Schöningen Georg Weise wegen Beeinträchtigung in ihren Gerechtigkeiten. Auseinandersetzung mit der Stadt wegen ihrer Haltung im Feldzuge 1545
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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