Verkauf des Hofs des Erhard Hufnagel in Unterartelshofen an Hans Lederer und (Johann) Michael Dozauer
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E 49/II Nr. 1470
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
26.08.1744
Enthält:
1744 August 26: Kaufbrief (Konzept), Artelshofen. Hans Lederer und Michael Dotzauer (= Dozauer) von Unterartelshofen haben vor etwa 1 1/2 Jahren den Hof des Erhard Hufnagel erworben. Verkäufer waren: Hans Seybold von Engeltal und Hans Hufnagel von Raitenberg, die Vormünder der Kinder des Erhard Hufnagel. Dabei waren auch Georg Brunner von Stallbaum und Georg Lederer von Happurg, die Vormünder der Kinder des Hans Lederer. Kaufpreis: 2400 Gulden plus 60 Gulden Leikauf. 1200 Gulden sollen Lichtmeß 1745 gezahlt, der Leikauf in 10 Teile geteilt, die restlichen 1200 Gulden sollen in Raten von 50 Gulden pro Jahr ab Lichtmeß 1746 beglichen werden.
Die älteste Tochter Margaretha erhält von Hans Lederer und Johann (!) Michael Dotzauer jährlich Korn, Gerste und Dinkel, und zwar wegen ihres elenden Zustands, und weil sie den Halbhof ihrer jüngeren Schwester Kunigunda Dotzauer überlassen hat.
Für die in den Stall eingebaute Wohnung erhält Lederer 50 Gulden aus Erbmasse sowie 50 Gulden von Johann Michael Dotzauer.
Von der Anzahlungssumme in Höhe von 600 Gulden zahlte Dotzauer unter dem aktuellen Datum einstweilen 500 Gulden, welche bei der Herrschaft deponiert wurden.
1744 August 26: Kaufbrief (Konzept), Artelshofen. Hans Lederer und Michael Dotzauer (= Dozauer) von Unterartelshofen haben vor etwa 1 1/2 Jahren den Hof des Erhard Hufnagel erworben. Verkäufer waren: Hans Seybold von Engeltal und Hans Hufnagel von Raitenberg, die Vormünder der Kinder des Erhard Hufnagel. Dabei waren auch Georg Brunner von Stallbaum und Georg Lederer von Happurg, die Vormünder der Kinder des Hans Lederer. Kaufpreis: 2400 Gulden plus 60 Gulden Leikauf. 1200 Gulden sollen Lichtmeß 1745 gezahlt, der Leikauf in 10 Teile geteilt, die restlichen 1200 Gulden sollen in Raten von 50 Gulden pro Jahr ab Lichtmeß 1746 beglichen werden.
Die älteste Tochter Margaretha erhält von Hans Lederer und Johann (!) Michael Dotzauer jährlich Korn, Gerste und Dinkel, und zwar wegen ihres elenden Zustands, und weil sie den Halbhof ihrer jüngeren Schwester Kunigunda Dotzauer überlassen hat.
Für die in den Stall eingebaute Wohnung erhält Lederer 50 Gulden aus Erbmasse sowie 50 Gulden von Johann Michael Dotzauer.
Von der Anzahlungssumme in Höhe von 600 Gulden zahlte Dotzauer unter dem aktuellen Datum einstweilen 500 Gulden, welche bei der Herrschaft deponiert wurden.
Archivale
Indexbegriff Person: Brunner, Georg
Indexbegriff Person: Dotzauer, Johann Michael
Indexbegriff Person: Dotzauer, Kunigunde
Indexbegriff Person: Dotzauer, Margaretha
Indexbegriff Person: Dotzauer, Michael s a Johann Michael
Indexbegriff Person: Dotzauer s a Dotzauer
Indexbegriff Person: Hufnagel, Erhard
Indexbegriff Person: Hufnagel, Hans
Indexbegriff Person: Lederer, Georg
Indexbegriff Person: Lederer, Hans
Indexbegriff Person: Seybold, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Indexbegriff Person: Dotzauer, Johann Michael
Indexbegriff Person: Dotzauer, Kunigunde
Indexbegriff Person: Dotzauer, Margaretha
Indexbegriff Person: Dotzauer, Michael s a Johann Michael
Indexbegriff Person: Dotzauer s a Dotzauer
Indexbegriff Person: Hufnagel, Erhard
Indexbegriff Person: Hufnagel, Hans
Indexbegriff Person: Lederer, Georg
Indexbegriff Person: Lederer, Hans
Indexbegriff Person: Seybold, Hans
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Artelshofen - Unteres Dorf
Engelthal
Happurg
Raitenberg
Stallbaum
Hofkauf
Kaufbrief
Vormünder
Leihkauf
Ratenzahlung
Korn
Gerste
Dinkel
Krankheit
Versorgung
Halbhof
Erbmasse
Stall
Wohnung
Anzahlung
Hinterlegung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ